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Aktualisiert vor 14 Minuten.

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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Historisches findet Platz in der Gegenwart

02.05.2014

Bockhorn Zwei spannende Projekte und ein dreifacher Abschied standen am Dienstagabend im Hotel Hornbüssel im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung des Vereins für Heimatgeschichte der Gemeinde Bockhorn. Das „Steinhauser Schwert aus Woppenkamp“, wie es auch genannt wird, die vermutliche Grabbeigabe aus dem neunten Jahrhundert, wird seit längerem nachgeschmiedet (die NWZ  berichtete). Dieser sorgfältig dokumentierte Prozess „geht dem Ende entgegen“, wie Schriftführer Reiner Kohlwes berichtete.

Neue Erkenntnisse

Der Schmied Bernhard Nitz gewinnt bei seiner Arbeit immer wieder neue Erkenntnisse über die alte Handwerkskunst. Begleitet wird Nitz von dem Archäologen Professor Dr. Haio Zimmermann aus Bockhorn: „Es geht nicht um das Schmieden allein, sondern um die wissenschaftliche Dokumentation, die in Aufsätze einfließen soll. Dafür wird sich die Fachwelt in ganz Europa interessieren.“ Das reproduzierte Schwert soll in einer Vitrine im Bockhorner Rathaus ausgestellt werden.

Neben der historischen Waffe beschäftigten sich die Vereinsmitglieder bei der Versammlung auch mit historischer Kunst: Der Erfinder und Unternehmer Diedrich Uhlhorn lebte nach Auskunft von Margrit Hayen, der Vorsitzenden des Vereins, von 1764 bis 1801 in Bockhorn. Vor einiger Zeit seien originale Ölgemälde mit Ansichten Uhlhorns und seiner ersten Ehefrau der Gemeinde Bockhorn zum Kauf angeboten worden. Der Verein sei eingebunden worden, das Schlossmuseum in Jever wurde hinzugezogen. Mit Hilfe des Freundeskreises dieses Museums und der Oldenburgischen Landschaft, so Kohlwes, konnten die Bilder für etwa 6500 Euro erworben werden.

Sie hängen jetzt im Schlossmuseum, auf Vorschlag des 2. Vorsitzenden Ewald Spiekermann sollen die Bilder demnächst der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Diedrich Uhlhorn war unter anderem durch die Erfindung einer Knebelpresse bekannt geworden. In Bockhorn wurde ihm eine Straße gewidmet. Margrit Hayen wird mit Zustimmung des Vereins jetzt einen Antrag an die Gemeinde stellen, in der Nähe seines Geburtshauses bei der Landschlachterei Kuper eine Informationstafel aufstellen zu lassen.

Drei Rücktritte

Schließlich stand aber nicht nur Historisches, sondern auch Gegenwärtiges auf der Tagesordnung der Sitzung: Lisel Hashagen, Diplom-Ingenieur Eilert Schimmelpenning und Heinz Gerd Kieselhorst leisten seit vielen Jahren eine bemerkenswerte Archiv-Arbeit in der Werkstatt des Vereins an der Kirchstraße. Alle drei erklärten auf der Versammlung ihren Rücktritt von dieser Aufgabe. Wie es weitergehen soll, ist noch nicht klar. Spiekermann: „Es wird sehr schwierig, jüngere Leute für diese Arbeit zu finden.“

Zu den nächsten Aktionen des Vereins zählt eine Besichtigung des Kavernengeländes in Etzel am 20. Mai. Treffpunkt für Fahrgemeinschaften ist um 13 Uhr der Bockhorner Marktplatz; Gäste sind willkommen. Anmeldungen nehmen Margrit Hayen, Tel. 04453/71506, und Ewald Spiekermann, 04453/7795, entgegen.

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