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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Umbaupläne für die Grundschule

07.09.2018

Hohenkirchen Nach dem Umzug der Grundschule Hohenkirchen in einen Trakt der Oberschule steht nun der Umbau des Grundschulgebäudes in Kindergarten und Kinderkrippe an: Die Gemeinde Wangerland hat mit den Umbau-Planungen das Büro Thalen Consult beauftragt.

Ramona Kohl vom Planungsbüro hat im Schulausschuss am Mittwoch die Planungen erstmals vorgestellt – darüber wird nun in den Fraktionen weiter beraten.

Umbau-Pläne:

Nach der ersten Vorstellung der Umbau-Pläne im Ausschuss geht es nun an die Detailplanung. Zudem sollen Förderanträge im Rahmen des Programms „Kleine Städte und Gemeinden“ gestellt werden. Geplant ist, so schnell wie möglich mit dem Umbau anzufangen – realistisch ist ein Baustart Anfang 2019 und die Fertigstellung 2020.

Bürgermeister Björn Mühlena betonte, dass mit dem Landesjugendamt als Genehmigungsbehörde die Umbaupläne bereits abgesprochen sind und so auch genehmigt würden. Denn die Ausschussmitglieder zeigten sich verwundert, dass doch nur mit drei Kindergarten-Gruppen geplant wird. „Wir planen neu und bauen für viel Geld, aber haben hinterher nicht mehr Betreuungsplätze als zuvor“, wunderte sich Alice Brandenburg-Bienek (CDU): „Wie kann das Landesjugendamt einfach beschließen, dass das so ausreicht?“

Laut Mühlena sind größere Kindergärten nicht gewünscht: „Wir müssen die Kinder zur Betreuung über alle fünf Wangerländer Kindergärten verteilen“, sagte er.

Wie Planerin Kohl erläuterte, soll durch den Umbau der Gebäude „mehr Ruhe“ im Ensemble entstehen. Kindergarten und Kinderkrippe sollen getrennt werden: Die Krippe zieht ins alte Gebäude rechts ein, der Kindergarten in den „Neubau“ links. Im mittleren Bereich entstehen gemeinsame Küche und Speiseraum.

Wasserschaden im Kindergarten

Erst nach den Herbstferien können die Gruppen des Kindergartens Tettens wieder in ihr Kindergartengebäude umziehen. Bis dahin bleiben sie in Hohenkirchen. Nach einem Wasserschaden im Kindergarten laufen dort zurzeit noch die Sanierungsarbeiten, berichtete Pierre Balke.

Nach der Trocknung von Wänden und Fußboden sind zurzeit die Maler am Werk, danach wird ein neuer Fußboden verlegt. Fertigstellung soll Ende September sein. Anfang August war festgestellt worden, dass nach einem Leitungsschaden Wasser im Boden und in den Wänden steht.

Das so genannte Atrium soll abgerissen werden: „Der Innenhof wurde nie wirklich genutzt, die Glasfassaden müssten energetisch saniert werden und durch das Atrium-Dach werden die angrenzenden Räume sehr dunkel“, begründete die Planerin die Planung. Auch der später angebaute WC-Trakt soll abgerissen werden. Stattdessen erhalten Kindergarten und Krippe Sanitäranlagen im Bestand.

Der Haupteingang zu Kindergarten und Krippe wird nach hinten verlegt – dort entsteht ein zentraler Eingangsbereich. Die Obergeschosse beider Trakte werden durch Aufzüge barrierefrei zugänglich. Die bisherige Aula mit ihrem Foyer bleiben erhalten, ansonsten entstehen links im oberen Klassen-Trakt Mehrzweck- und Bewegungsräume. Dort wäre auch noch Reserve für eine vierte Kindergartengruppe – wenn denn Bedarf entsteht.

Als weiteren Problembereich nannte Kohl die relativ neue Dämmfassade am bisherigen Klassen-Trakt: Darin nisten Spechte und die Dämmplatten sind sehr löchrig – überlegt wird noch, was dort zu tun ist.

Nicht angetastet wird das Dorfgemeinschaftshaus – dort ist keine Sanierung geplant. Allerdings wird sich der Jugendtreff durch den Auszug der Krippe vergrößern.

Melanie Hanz
Agentur Hanz
Redaktion Jever
Tel:
04461 965311

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