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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

In Middoge schon sieben Nutria gefangen

09.11.2019

Hohenkirchen Über die Bejagung des sich auch in Friesland ausbreitenden Nutria informierten im Wangerländer Ausschuss für Umwelt, Landwirtschaft, Feuerschutz und Sanierung Kreisjägermeister Henning von Schele und sein Stellvertreter Karl Heinrich Müller im Rathaus in Hohenkirchen.

Laut Schele gefährden die Tiere alle möglichen Wasserbauwerke, indem sie diese unterhöhlen. Die Anzahl der Tiere sein exorbitant nach oben gegangen, berichtete er. Mehrmals im Jahr kämen fünf bis sechs Junge zur Welt.

In den Nordwesten gelangen die Nutrias aus zwei Richtungen: Zum einen wandert eine Population aus den östlichen Bundesländern Richtung Westen, zum anderen komme aus Holland eine weitere Population. Vor allem die Holländer seien an der Ausrottung dieses Tiers sehr interessiert: die Nutria richten in der Fläche der Niederlande – der Großteil liegt unterhalb des Meeresspiegels – große Schäden an.

Auch Friesland sei inzwischen sehr von Nutria betroffen, sagte von Schele: Allein rund um den Vareler Hafen konnten in diesem Jahr an die 50 Tiere erlegt werden. In Middoge fing Jäger Laut Lauts sieben Tiere.

Um die Nutria zu fangen und ihre weitere Ausbreitung einzudämmen, hat der Landkreis 20 Fallen angeschafft – zehn davon befinden sich im Südkreis bei Henning von Schele, zehn im Nordkreis bei Karl Heinrich Müller.

Jäger, die eine besondere Befähigung für den Fang der Nutrias vorweisen, können diese Fallen ausleihen und einsetzen.

Die Fallen sind mit einem elektronischen Melder ausgestattet, der die beiden Jäger per App auf ihrem Handy über einen Fang informiert. Die Fallen werden quer zum Gewässer aufgestellt.

Auf die Frage nach natürlichen Feinden der bis zu 15 Kilogramm schweren Tiere musste von Schele passen: Lediglich Klimafaktoren wie Frost und Kälte machten den Tieren zu schaffen, berichtete er.

Im weiteren Verlauf der Sitzung berichtete Gemeindebrandmeister Eike Eilers über Einsätze der sieben wangerländischen Wehren. Besonders nahmen die Mitglieder des Ausschusses die von Ehrenamtlichen geleisteten Einsatzstunden von bisher 4867 Stunden im Jahr 2019 zur Kenntnis.

Mit der vom Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Hohenkirchen gesponserten Drohne war die Fluggruppe der Wehr sogar bei einer Personensuche in Neuharlingersiel im Einsatz.

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