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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

E-Mobilität In Hohenkirchen: Ein Verbrenner? Nie mehr!

01.04.2019

Hohenkirchen „Wollen Sie eine Runde mitfahren?“ Ein Nicken – und schon rollt der Tesla davon. Geräuschlos.

Der E-Mobilitätstag des Energieversorgers Friesenenergie hat am Samstag „alles, was Ahnung und Einblick hat“, nach Hohenkirchen gezogen. Friesenenergie-Geschäftsführer Manfred Meinen ist selbst perplex: Mehr als 1000 Interessierte sind über den Tag verteilt gekommen. „Damit hätte ich beim ersten Mal nicht gerechnet.“

Elektromobilität

Sie alle fahren seit Jahren Elektro-Autos – und geben ihre Erfahrungen hersteller- und händlerneutral weiter: Der Verein Elektromobilität Nord informiert und berät darüber, welches Modell passt, vernetzt E-Autofahrer und wirbt für Fahrspaß ohne Verbrennungsmotor.

    elektromobilitaet-nord.de

Begeistert ist er vor allem von der Teilnahme von E-Auto-Fahrern von der gesamten Ostfriesischen Halbinsel, die als langjährige Praktiker von ihren Erfahrungen berichten – und zwar jedem, der interessiert guckt. Da sind etwa die Mitglieder des eStammtischs Ostfriesland – alles E-Auto-Fahrer, die sich regelmäßig in Emden treffen.

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Und Kai von Häfen ist aus der nördlichen Wesermarsch gekommen. Seit sechseinhalb Jahren fährt er elektrisch – „rund 200 000 Kilometer inzwischen. Und ich habe nur gute Erfahrungen gemacht“, sagt er. Und zwar so gute Erfahrungen, dass auch der Zweitwagen der Familie ein E-Auto wurde.

Angefangen hat es bei ihm mit dem Bau einer Fotovoltaikanlage. Das war 2004. Und als er die 2013 vergrößerte, schaffte er das erste E-Auto an.

Bei Olaf Michalowski aus Jaderberg stand zuerst das E-Auto in der Garage – ein Renault Zoe –, dann baute er eine Fotovoltaikanlage. „Erfreulich – PV-Anlagen und E-Autos gehören unbedingt zusammen“, meint Manfred Meinen. Michalowski gehört dem Verein Elektromobilität Nord an. Die Mitglieder sind in ganz Norddeutschland verteilt und haben sich auf die Fahne geschrieben, die E-Mobilität voranzubringen. Sie beraten jeden kostenlos, der plant, ein E-Auto anzuschaffen. Die Vereinsmitglieder kennen die Kinderkrankheiten aller gängigen Modelle – „das ist für die Beratung ganz wichtig. Auch bei der Anschaffung eines Gebrauchten“, sagt Michalowski.

Zusammen kommen die Vereinsmitglieder auf mehrere Millionen Kilometer mit E-Autos. Michalowski selbst ist mittlerweile 120 000 Kilometer gefahren – rein elektrisch.

Stefan Kröhl aus Zetel bringt es mit seinem Tesla auf 160 000 Kilometer in vier Jahren. „Dass ich auf Tesla umgestiegen bin, hat sich so ergeben“, erzählt er: „Ich hatte einfach die Nase voll vom Verbrenner.“ Und nun ist er einfach „nur happy“.

Für alle drei steht fest: „Ein Verbrenner kommt uns nicht mehr in die Garage.“ Und alle drei räumen auch mit Vorurteilen über die Akkuleistung auf: „Die Autos hier sind alle vier bis sechs Jahre gelaufen – die Akkus sind fehlerfrei wie am ersten Tag“, sagt Michalowski. Und das E-Ladenetz in Deutschland sei mittlerweile ebenfalls gut ausgebaut – so kommt man auch weit. Kröhl zum Beispiel fährt mit seinem Tesla auch in Urlaub. Bis in die Schweiz schafft er es problemlos.

Nicht jedes der auf dem Bismarckplatz Hohenkirchen ausgestellten E-Autos hat auch ein „E-Kennzeichen“ – dazu gibt es Schmunzelgeschichten von den Fahrern: Denn viele haben ihr E-Auto zugelassen, als bei den Zulassungsstellen noch gar keine Software fürs „E“ im Kennzeichen aufgespielt war. „Mein Auto war das erste E-Auto in der Wesermarsch – bei der Zulassungsstelle wussten sie gar nicht, wie sie damit umgehen sollen“, erinnert sich Michalowski. Und von Häfen musste gar befürchten, dass die Zulassung nicht klappt, weil die Sachbearbeiterin mit der Steuerbefreiung für E-Autos nichts anzufangen wusste. Das hat sich mittlerweile natürlich geändert.

Allerdings: In Hamburg muss man aufpassen, wenn man E-Auto ohne E-Kennzeichen fährt: „Dort werden Autos von der Ladesäule einfach abgeschleppt“, berichtet Michalowski.

NWZ-Auto.de
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Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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