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Entwicklung Hohenkirchens: Die Mühe hat sich tatsächlich gelohnt

30.05.2020

Hohenkirchen Dass das Wetter zu Pfingsten 2020 so schön wird – das konnte der damalige Wangerländer Bürgermeister Harald Hinrichs vor zehn Jahren natürlich nicht wissen; aber er hat es doch geahnt. Viele andere Entwicklungen in Hohenkirchen jedoch konnte Hinrichs an Pfingsten 2010 schon absehen.

„Und wie damals prognostiziert, kann man Hohenkirchen heute zu Recht als liebens- und lebenswerten Ort inmitten der Gemeinde Wangerland bezeichnen“, sagt der heutige Bürgermeister der Samtgemeinde Esens.

Vor genau zehn Jahren – da war die Ortssanierung gerade angelaufen und das Wangermeer schon weitgehend ausgekoffert – stellte sich Harald Hinrichs vor, wie die „Perle des Wangerlands“ sich 2020 zeigen wird. „Das verlängerte Pfingst-Wochenende bietet genügend Zeit für einen Spaziergang ums Wangermeer“, sagte er voraus. Tatsächlich hat sich der gut 80 Hektar große See mit Hotelanlage „Dorf Wangerland“, Activity-Park und zwei Wohnmobilstellplätzen gut entwickelt – vor zehn Jahren war das „Loch“ noch Anlass für Stirnrunzeln.

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Nicht umgesetzt wurde dort, dass die Grundstücke am nördlichen Seeufer alle über Stichgräben direkten Zugang zum Wasser haben – eine Anregung Hinrichs’, die die ersten Häuslebauer später ablehnten.

Dass sich die Brücke übers Wangermeer inzwischen als Wahrzeichen etabliert hat und nicht mehr zu hitzigen Diskussionen führt, darüber war sich Hinrichs schon vor zehn Jahren klar – ausgenommen der Holzbelag der Brücke, der der Witterung nicht standhält.

Beim Gang durch den Ort sieht Hinrichs eine Menge sanierte Häuser – die Eigentümer konnten ihre Vorhaben bezuschussen lassen. Einige Gebäude sind fast vergessen – die Post und das „Landhaus“ waren abgerissen worden. Auf der Post-Fläche ist nun der große Parkplatz an der Bismarckstraße geworden, die Landhaus-Fläche liegt indes noch immer brach. Dahinter steht der Pflegebutler-Wohnpark – die Senioren-Wohnanlage ist längst integriert.

„Das Hohenkirchener Zentrum wird sich bis Pfingsten 2020 verändert haben“, stellte sich Hinrichs vor: Der sanierte Bismarckplatz wird als Mittelpunkt viele Menschen zu Veranstaltungen anziehen und ein Hort der Begegnung werden, sagte er damals. Wer konnte ahnen, dass zehn Jahre später ein Virus den Marktplatz leerfegt – nur der Wochenmarkt findet dort zurzeit statt.

Erfreulich für Hinrichs: Die umgesetzte Straßensanierung hat Fußgängern und Radfahrern mehr Platz gegeben – sogar die „Startbahn Ost“ Richtung Wiarden ist gut in Schuss: Deren Sanierung konnte Hinrichs indes nicht voraussehen, das Sanierungsgebiet endete an der Einmündung Mozartstraße.

Hinrichs Vorschau vor zehn Jahren endete mit dem Gedanken: „Die Mühe hat sich gelohnt.“ Und damit hat er Recht behalten!

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