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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Schmetterling inspiriert zum Gartenbau

30.01.2020

Hohenkirchen Der Internationale Garten beim Wohnmobil-Stellplatz Jelliestede am Wangermeer in Hohenkirchen nimmt langsam Gestalt an: Beim Planungstreffen, zu dem die Hohenkirchenerin Ursula Krause von der Gruppe „Erde und Flut“ eingeladen hatte, gab es Details zu dem Vorhaben. „Der Garten soll die Form eines Schmetterlings bekommen“, kündigte sie an.

der Internationale Garten

Im vergangenen September hat Ursula Krause einen neuen Anlauf für den „Internationalen Garten“ initiiert: 2016 waren am Westufer des Wangermeers direkt am Wohnmobilstellplatz Jelliestede 300 Quadratmeter Fläche vorbereitet und ein erster Baum gepflanzt worden. Doch danach schlief das „Erde und Flut“-Projekt ein.

Nun soll es dort richtig losgehen. Die Idee: Einheimische und Zugewanderte, Jung und Alt sollen gemeinsam den Garten bepflanzen und pflegen. „Gemeinsam Kräuter und Gemüse anbauen, Blumen und Bäume setzen, Erfolge sehen und ernten und gemeinsam essen und Spaß haben – all das soll im Garten möglich sein“, so Ursula Krause. Dabei lernen alle Gartenbauer auch noch andere Kulturen kennen und Zugewanderte können nebenher ihr Deutsch verbessern.

Unterstützt wird das Projekt vom Eigenbetrieb Wangermeer, der Jugendpflege, der Dorfgemeinschaft Hohenkirchen, der Gemeinde Wangerland und der WTG.

In dem Internationalen Garten wollen Einheimische und Zugezogene zusammenarbeiten. Generationen- und kulturenübergreifend soll zusammen gegärtnert, geerntet, gegessen und gefeiert werden. Im September hatten sich alle Interessierten am Wangermeer getroffen, um Ideen zu sammeln. Die hat Ursula Krause nun zu einem Gartenplan zusammengefasst.

Und das Vorhaben ist durchaus ehrgeizig: Geplant ist, im hinteren Bereich der Fläche fünf größere Obstbäume zu setzen. Eine Kräuterspirale ist ebenfalls vorgesehen und Begrenzungen zu den einzelnen Pflanzabteilungen sollen durch Hackschnitzel geschaffen werden.

400 Quadratmeter

„Die Fläche ist 300 bis 400 Quadratmeter groß“, stellte Torsten Meuer fest, technischer Leiter des Eigenbetriebs Wangermeer. Auf der Fläche müsste noch guter fruchtbarer Boden aufgefahren werden und eine Hecke auf der linken Seite sollte aus Windschutzgründen auf die andere Seite versetzt werden. Gegen Kaninchen soll ein Zaun helfen, zur Straße hin soll ein Staketenzaun den Garten abgrenzen.

Losgehen soll es, sobald der Boden dauerhaft frostfrei ist – im Frühjahr sollen Bäume und Sträucher gepflanzt und versetzt werden. Das notwendige Gartengerät soll gestellt werden – gesponsert aus verschiedenen Töpfen, sagte Meuer. Und damit es direkt im Garten verfügbar ist, wird es dort auch einen Schuppen geben.

Gar kein Problem ist die Wasserversorgung im Garten – schließlich liegt das Wangermeer direkt daneben. „Per Tauchpumpe spart man sich die Schlepperei“, regte Meuer an: Er schlug vor, ein ein Leerrohr zu verlegen, damit der Anschlussschlauch nicht in der Gegend herumliegen muss.

Geplant sind ferner der Bau eines Insektenhotels und mehrere Vogelhäuschen. Um möglichst schnell Insekten einen Unterschlupf zu gewähren, schlug Bernhard Eden von der Gruppe „Erde und Flut“ vor, Althölzer wie Richelpfähle in den Boden zu rammen und in diese Löcher zu bohren.

Noch Helfer gesucht

Nun sollen Rezepte und Gerichte gesammelt und später die einzelnen Pflanzen mit Schildern versehen werden.

Einzelne Gruppen für die unterschiedlichen Aufgaben müssen sich noch finden, um zeitig im Frühjahr mit den Arbeiten beginnen zu können. Dann soll auch ein Schmetterlingsflieder in der Mitte des Areals seinen Platz finden, der von einer ringsum laufenden Bank begrenzt wird, schlug Krause vor.

Vor allem ihre Idee, zum Auftakt der Gartenbau-Aktion auch dort zu kochen, fiel auf fruchtbaren Boden bei den Teilnehmern. Allerdings fanden sich erheblich mehr Deutsche als andere Nationalitäten zum Treffen ein.

Dies sollte sich wohl dann ändern, wenn es um die praktische Arbeit geht. Das nächste Treffen ist für 28. Februar geplant.

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