• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Markt
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Events
  • Tickets
  • nordbuzz
  • FuPa
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Mehrwert-Karte: Es gibt einige Vorbehalte im Rat

11.07.2018

Hohenkirchen 280 000 Euro Anschubfinanzierung, die mit Hilfe von Fördermitteln gestemmt werden soll, danach soll sich die von der Wangerland Touristik GmbH angeschobene Mehrwert-Karte selbst tragen: Wangerlands Gemeinderat hat am Montagabend grünes Licht gegeben für die Pilotphase – trotz Vorbehalten.

Die nächsten Schritte

2019 soll die Pilotphase starten – 500 000 Übernachtungen sind nötig; allein 300 000 stellt die WTG über die Campingplätze, hinzu kommen erste Gastgeber.

2020 können weitere Vermieter und Anbieter einsteigen – 2021 soll die Mehrwert-Karte fest eingeführt sein und danach auf die ganze Region erweitert werden.

Kommen keine 500 000 Übernachtungen im ersten Schritt zusammen, hat sich das Projekt erledigt.

Wie berichtet, funktioniert die Mehrwert-Karte im Umlagesystem: Die Teilnehmer an dem Angebot – sowohl Vermieter als auch Anbieter von Veranstaltungen und Aktivitäten, Bäder, Museen, Fähren und Nahverkehr – zahlen eine Umlage in einen Topf, aus dem dann die Nutzung der Angebote durch Urlauber bezahlt wird. 4,50 Euro pro Person und Nacht hat die WTG kalkuliert.

Der Gast erhält die Karte als Geschenk – er hat sie bereits über den erhöhten Übernachtungspreis bezahlt und kann alle gelisteten Angebote kostenlos wahrnehmen.

„Es geht uns nicht darum, die Übernachtungszahlen zu steigern“, betonte WTG-Geschäftsführer Armin Kanning im Rat: „Ziel ist, die Aufenthaltsqualität zu erhöhen und zugleich die Wertschöpfung zu steigern – denn das Geld, das der Gast nicht für Aktivitäten ausgegeben hat, wird er für Gastronomie oder anderes ausgeben“, sagte er.

Dass bereits 2019 gestartet werden soll, liegt unter anderem an den Parkgebühren, die dann an Stelle des Strandeintritts erhoben werden – „und die sollen mit der Mehrwert-Karte wegfallen“, sagte Kanning.

Sowohl die CDU- als auch die SPD-Fraktion sehen in der Einführung der Karte „Chancen und Risiken“: „Wir wollen es dennoch wagen, um herauszufinden, ob das wirklich funktioniert“, kündigte Dieter Behrens-Focken (CDU) an. Klaus Lammers (SPD) sagte, seine Fraktion denke im Gegenzug über ein weiteres Abschmelzen des Fremdenverkehrsbeitrags nach, „um die Gastgeber zu entlasten“.

Angelika Kirschner (Grüne) findet den Aufwand sehr teuer. „Aber zum Glück ist die Teilnahme ja freiwillig.“

Ellmer Cramer (UWW) konstatierte: „Gäbe es ein Risiko, würden andere Urlaubsgebiete sicher nicht eine solche Mehrwert-Karte nutzen.“

Melanie Hanz
Agentur Hanz
Redaktion Jever
Tel:
04461 965311
Genießen Sie erholsame Tage in fantastischen Hotels. Bei uns finden Sie Städtereisen, Wellnessurlaub oder Familienferien mit bis zu 67% Ermäßigung. Testen Sie uns!

NWZ-Reisedeals ab 99,99 €
Genießen Sie erholsame Tage in fantastischen Hotels. Bei uns finden Sie Städtereisen, Wellnessurlaub oder Familienferien mit bis zu 67% Ermäßigung. Testen Sie uns!

Weitere Nachrichten:

WTG | Wangerland Touristik GmbH | CDU | SPD | UWW

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.