• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Von Blühwiesen und Plastikverbot

20.05.2019

Hohenkirchen Auf insgesamt 4854 Quadratmetern wachsen im Wangerland an 18 Standorten Blumen, die Insekten Nahrung bieten. Das berichtete Markus Gellert, Leiter des Wangerländer Ordnungsamts, im Ausschuss für Umwelt und Landwirtschaft.

Die größte Fläche mit 1660 Quadratmetern liegt in Schillig am Mellumweg. Größere Flächen befinden sich zudem an verschiedenen Stellen rund ums Wangermeer. Aber auch kleinere Flächen wie Verkehrsinseln in einzelnen Orten wurden als Blühflächen ausgewiesen und genutzt.

Hinzu kommen privat angelegte Blühflächen und insektenfreundliche Flächen in den Gärten der Wangerländer – sie sind aber in der Statistik nicht erfasst.

Und die Gemeinde hat ihren Mährhythmus auf anderen Grünflächen umgestellt: Es wird seltener gemäht, das Gras darf länger wachsen – auch dadurch gibt es mehr Blüten für Insekten, berichtete Gellert.

Gegen Kiesgärten

Diskutiert wurde in diesem Zusammenhang ein verbot von Kies- und Schottergärten: Johann Wilhelm Peters (SPD) schlug eine Satzung in der Gemeinde vor, die den Einsatz von Schotter und Kies an den Häusern untersagen soll. Davor warnte Renate Janßen-Niemann (CDU): Es sei nicht sinnvoll, mit der Garten- „Keule“ durchs Wangerland zu ziehen und den Bürgern ihre Vorgartengestaltung vorzuschreiben. Sinnvoller sei, die Gartenbesitzer aufzuklären.

Um noch mehr für Insekten zu tun, schlug Michael Rohrbeck (Grüne) vor, so genannte Bürgerblühstreifen zu schaffen: Die Idee: Wer Insekten schützen will, zahlt Landwirten einen Ausgleich und die säen Insektenweide auf ihrem Acker aus. Das stieß bei der CDU auf Skepsis.

Einen weiteren Antrag stellten die Grünen zum Thema „Einsatz von Mehrweggeschirr und Besteck anstelle von Wegwerfgeschirr und Besteck“ bei Volksfesten, Straßen- und Dorffesten sowie bei Weihnachtsmärkten. Das wurde auch schon im Leitbildprozess unter dem Motto „plastikfreies Wangerland“ vorgeschlagen.

„Das ist auch im Sinne der Gemeinde“, meinte Ordnungsamtsleiter Gellert. Noch in diesem Jahr soll auf allen öffentlichen Festen und sonstigen Veranstaltungen auch der WTG ein Einweg-Verbot durchgesetzt werden. Veranstalter sollen demnächst über die neuen Auflagen informiert werden, damit möglicherweise auch schon genehmigte Feste plastikfrei werden.

Peters wünschte sich eine Übergangsregelung: Bereits vorhandenes Plastikbesteck soll noch aufgebraucht werden dürfen – insbesondere für Vereine, die Feste ausrichten, soll das den Übergang erleichtern.

Radweg-Beschilderung

Über eine bessere Ausschilderung des Radwegs zum Strand in Hooksiel bestand Einigkeit. Die Hinweise für Radfahrer würden optimiert und die bisherige Geschwindigkeit sei von 50 Kilometer auf 30 Kilometer reduziert worden, sagte Markus Gellert.

Der Teileinziehung einer Verkehrsfläche der Gemeindestraße Altgarmssieler Straße stimmten die Ratsvertreter einstimmig zu. Die fußläufige Anbindung zum Radweg an der Landesstraße 808 und zurück vor allem für Schulkinder bleibt weiterhin bestehen.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.