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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Grachten sollen Fläche aufwerten

07.09.2017

Hohenkirchen 25 Grundstücke im ersten Bauabschnitt des Neubaugebiets am Wangermeer sind verkauft oder reserviert, 13 Häuser – darunter zwei Doppelhäuser – stehen, zwei sind gerade im Bau. Nun will die Niedersächsische Landgesellschaft (NLG) den zweiten Bauabschnitt in Angriff nehmen. Insgesamt 111 Grundstücke sollen in einigen Jahren mit Häusern bebaut sein.

Doch dazu strebt die NLG eine Flächennutzungsplanänderung an: Wie Dörthe Meyer am Dienstag im Wangerländer Ausschuss für Gemeindeentwicklung darstellte, sollen im zweiten Bauabschnitt statt der Fußwege zum See Grachten gebaut werden, so dass jedes der neuen Häuser direkten Wasserzugang hat. Mit elf Meter Breite und bis zu 1,50 Metern Tiefe sollen die Wasserläufe die Wohnhausgruppen an den Stichstraßen voneinander trennen.

Der Spaziergang am Ufer entlang wird damit nach Fertigstellung nicht mehr möglich sein. Es ist auch gar nicht gewünscht, dass Spaziergänger zwischen See und Neubaugebiet entlanglaufen, denn ursprünglich war der Bereich als Privatstrand der Eigentümer geplant. Im Bereich direkt an der Brücke wird der Privatstrand auch erhalten bleiben.

In der Flächennutzungsplanänderung soll auch das Nebeneinander von Dauer- und Ferienwohnen geregelt werden: Das Neubaugebiet ist als allgemeines Wohngebiet ausgewiesen. Doch von den 13 fertigen Häusern sind gerade mal drei dauerbewohnt – der Rest sind Ferienhäuser. So kündigte Bürgermeister Björn Mühlena an, dass das Neubaugebiet zum Sondergebiet Ferienwohnungen mit Ausnahmegenehmigung zum Dauerwohnen umgeschrieben werden soll.

Die bisherigen Eigentümer seien mit dem Vorgehen einverstanden, berichtete Dörthe Meyer: Die NLG hatte sie bei einer Anliegerversammlung über die Pläne informiert.

Ebenfalls geregelt werden soll im Rahmen der Flächennutzungsplanänderung der Ausbau der Zufahrt von Jelliestede (K 87) zur Straße am Wangermeer: Dort soll ein weiterer Kreisel entstehen – „denn eine Abbiegespur wird mit der Straßenverkehrsbehörde nicht zu machen sein“, meinte Mühlena.

Flächennutzungsplan und Bebauungsplan für Yoga Vidya

Das Unternehmen Yoga Vidya will seine Anlage am Wiarder Altendeich 10 erweitern: Geplant sind ein Mitarbeiter-Wohnhaus, der Bau eines Zeltplatzes und die Anlage von drei Wohnmobil-Stellplätzen. Auch das Hauptgebäude soll noch vorn erweitert werden.

Das Grundstück ist im Flächennutzungsplan als Fläche für die Landwirtschaft dargestellt. Der Landkreis Friesland fordert deshalb eine Flächennutzungsplan-Änderung und Aufstellung eines Bebauungsplans samt Umweltprüfung. Deshalb wird nun ein Gesamtkonzept mit Entwicklungsperspektiven erarbeitet.

Wangerlands Rat und Verwaltung sehen die Ausbaupläne positiv und streben die Ausweisung als Sondergebiet „Yoga-Vidya-Zentrum Nordsee“ an. Damit soll erreicht werden, dass das Unternehmen nicht bei jeder Veränderung neue Bauanträge stellen muss.

Allerdings mahnte Timo Ostermann (CDU) an, dass die Parkplatzsituation auf dem Gelände neu geplant werden müsse: Es gebe Tage, da parkten die Besucher-Fahrzeuge auf der Straßenberme. Zudem regte er an, die 50er-Zone, die erst nach dem Yoga-Haus kurz vor Kaisershof beginnt, zu erweitern.


Video vom Baugebiet unter   www.youtube.com/nwzplay 
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Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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