• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Wangermeer: „Mähwiefken“ hält das Seegras kurz

09.03.2019

Hohenkirchen Mähwiefken: So heißt ab sofort das Mähboot, das das im Wangermeer wuchernde Seegras kurz hält. Im Wangermeer-Ausschuss hatten die Ratsleute am Donnerstag die Qual der Wahl: Es gab zahlreiche Namensvorschläge, die Inka Wüllner gesammelt hatte – Man to, Mähfix, Seegrasfresser, Mähnixe, Mähfee, Mähkuh, Ratzeputz, Meerclean, Robbiclean vom Wangermeer, Cleanship waren einige davon.

Am Ende stand fest, dass das blaue Mähsammelboot Mähwiefken heißen soll. Inka Wüllners Tochter darf das Boot im Frühjahr taufen.

Wie berichtet, hat die Gemeinde das Boot angeschafft, um das Seegras kurz zu halten und eine Freizeit-Nutzung des Wangermeers zu ermöglichen. Im vergangenen Jahr war ab Juni bereits ein Leih-Boot der Herstellerfirma im Einsatz. Rund 90 Stunden war Mähboot-Kapitän Björn Harms auf dem Wangermeer unterwegs. Gut 5 Tonnen Mähgut hat er aus dem Wangermeer herausgeholt. Das Seegras war in diesem Sommer weniger gewuchert als in den Vorjahren – so muss sich in diesem Jahr zeigen, wie oft gemäht werden muss, um den See befahrbar zu halten.

Vom Mähboot aus wurden auch Wasserproben genommen: Das Wangermeer wurde ins EU-Monitoring für Badegewässer aufgenommen. Einmal pro Monat wird künftig im Sommer eine „große“ Wasserprobe genommen, um zu überprüfen, was an Nitrat und Nitrit, Sulfaten, Phosphaten, Chlorophyll und Ammonium im Wasser gelöst ist.

Wie Wangermeer-Betriebsleiter Torsten Meuer berichtete, sind drei Badestellen, nämlich die des Hotels „Dorf Wangerland“, die der Freizeitanlage Buhl am Ostufer und der Strand an der Siedlerstraße im Badegewässerkatalog aufgeführt. „Die Wasserqualität ist ausgezeichnet“, freut er sich.

Die Anlegestelle des Mähboots am Ende der Graft in der Hotelanlage wird im Frühjahr weiter ausgebaut und gepflastert, so Meuer: Dann kann das Mähboot dort auch betankt werden.

Die neue Kunststoffspundwand, die im Spätsommer am Ostufer gesetzt wurde, hat sich im Winter bereits bewährt: Sie hat standgehalten. „Damit wird die Ufer-Erosion nun hoffentlich aufgehalten“, sagte Meuer. Auch die Nachbesserung am Südufer – dort war auf Gewährleistung das Ufer neu befestigt worden – sieht ordentlich aus.

Als nächstes stellt der Eigenbetrieb nun Anträge auf weitere Mittel aus dem EU-Leader-Programm: Geplant ist, den Rundweg am Ostufer auf rund 1350 Metern Länge vom Jochaim Gramberger-Weg bis zum Wohnmobilplatz an der L 809 an der Wasserkante entlang fortzusetzen.

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
Rufen Sie mich an:
04461 965311
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.