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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Sorgenvoller Blick auf Hooksiel

15.03.2019

Hooksiel Jede Menge Sorgen und Nöte haben die Hooksieler mit Blick auf die Ortsentwicklung. Das wurde auch bei der Versammlung des Seebadevereins am Mittwoch im Gästehaus deutlich. Vorsitzender Erwin Abels beklagte den abgesagten Bau der Mole, ohne dass Hooksiel sich bisher mit dem Zusatz Nordseebad schmücken darf, schlechte Straßen und zu viele Ferienhäuser und Ferienwohnungen, Strandverluste, die verschobene Sanierung des Alten Hafens und zu viele Leitbildprozesse ohne Umsetzung.

Ein Thema des Abends war auch das neue Parkplatzbewirtschaftungskonzept, das der Gemeinderat am 19. März beschließen soll. Bürgermeister Björn Mühlena berichtete beim Seebadeverein, dass jetzt überall Parkautomaten aufgestellt werden. Auch Urlauber müssen dann überall zahlen.

Schießanlage

Mit Sorge blicken die Hooksieler auf die Pläne auf Wilhelmshavener Seite, die Schießsportanlage Tammhausen zu erweitern: Die Hooksieler fühlen sich bereits jetzt vom Lärm von der Anlage belästigt und befürchten, dass es nach der Erweiterung noch häufiger knallt im Sielort.

Der Wilhelmshavener Bauausschuss hat am Dienstag den Auslegungsbeschluss für die erforderliche Flächennutzungsplanänderung und den Bebauungsplan gefasst. Wilhelmshavens Stadtrat entscheidet darüber am 20. März.

Die öffentliche Auslegung findet beim Ja des Stadtrats vom 9. April bis 10. Mai im Technischen Rathaus statt. In diesem Zeitraum können dann Stellungnahmen und Einwände zu den Plänen abgegeben werden. Sie werden wie üblich abgewogen, bevor der Satzungsbeschluss fällt.

Erwin Abels hatte gleich zu Beginn dazu aufgerufen, sachliche Fragen zu stellen und nicht polemisch zu werden. Und daran hielten sich Mitglieder und Gäste. Der Vorsitzende hatte mehr Transparenz und weniger Stillschweigen bei Projekten wie dem Hallenwellenbad eingefordert – doch WTG-Chef Armin Kanning wollte nichts Neues berichten: Man habe sich eine Phase des Nachdenkens verordnet.

Verärgert sind viele Vereine, weil es keine „Belohnung“ mehr für Arbeitseinsätze zum Strandaufbau gibt. Weil sich auch Gäste beteiligten, sei es schwierig, alle zu erfassen, sagte Kanning. Aus Gründen der Gleichbehandlung gibt die WTG deshalb keine Badekarten oder sonstige Vergünstigungen aus. Stattdessen sollen die beiden Seebadevereine in Hooksiel und Hooksiel ein Spende erhalten. Kanning bezifferte die bisherigen jährlichen Ausgaben für die WTG auf 56 000 Euro.

Die bisherige Praxis sei alte Tradition, meinte Vorsitzender Abels: „Wir leisten etwas.“ In Hochzeiten hätten sich an die 600 Helfer am Strandaufbau in Hooksiel beteiligt.

Viel geleistet hat der Seebadeverein auch in anderer Hinsicht. So seien Unterstände überarbeitet und die Kanone am Hafen instand gesetzt worden. Auch das Mudderboot wurde erneuert.

Abels forderte die Politik auf, das Gästehaus mehr zu beleben und warb unter großem Beifall für den Erhalt des Hallenwellenbads. Besonders lobte er die Gründung von Bürgerinitiativen für Hooksiel.

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