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46 Millionen Euro für „Seute Deern“
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Aktualisiert vor 10 Minuten.

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46 Millionen Euro für „Seute Deern“

NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Noch kein Gerichtstermin in Sicht

04.10.2019

Hooksiel Seit elf Monaten sind sie mittlerweile am Ball – ihr Ziel: der Erhalt des Hallenwellenbads Hooksiel. „Leider sind wir mit der Gemeinde noch nicht ganz so weit gekommen wie wir gehofft hatten“, sagt Günter Schmöckel von der Bürgerinitiative zum Erhalt des Bads. „Wir wollen noch immer nach Möglichkeit eine friedliche Einigung mit Gemeinde/WTG“, betont er.

Infoabend Vermieter

Die Bürgerinitiative zum Erhalt des Hallenwellenbads lädt Hooksieler Vermieter und Vermietungsagenturen von Ferien-Zimmern und -Wohnungen zum Infoabend und Austausch ein: Am Donnerstag, 24. Oktober, 19 Uhr, im Café des Hallenwellenbads.

Auslöser der BI-Gründung waren vor einem knappen Jahr die Pläne von Rat und Verwaltung, das Hallenwellenbad aufzugeben und das Gebäude zur Aktivitäten-Halle für alle Generationen umzubauen. Die Bürgerinitiative um Schmöckel, Dietrich Gabbey und Dieter Schäfermeier setzt sich für den Erhalt des Bads ein. „Danke an alle, die im Arbeitskreis mitarbeiten und an alle Unterstützer“, sagt Schmöckel: Wo immer das BI-Trio sich zeige, erfahren sie Zustimmung und Unterstützung. „Eine solche Solidarität hat Hooksiel noch nie erlebt“, meint Schmöckel.

Der Kampf ums Bad wird auch 2020 fortgesetzt, kündigen Gabbey und Schmöckel an: „Leider hat das Verwaltungsgericht Oldenburg noch keinen Verhandlungstermin für unsere Klage“, berichtet Schmöckel: „Wir hatten uns gewünscht, das in diesem Jahr noch abschließen zu können – das klappt nun nicht.“

Das Verwaltungsgericht hat zu entscheiden, ob die von der BI beantragte Bürgerbefragung zum Hallenwellenbad zulässig ist. Wangerlands Gemeinderat hatte die Bürgerbefragung für nicht rechtmäßig erklärt, weil Betreiberin des Bads ja die Wangerland Touristik GmbH und nicht die Gemeinde sei.

Die BI und ihr Anwalt bezweifeln, dass dieses Argument zieht. Denn die Entscheidung über die Schließung des Hallenwellenbads wird ja nicht bei der WTG, sondern im Rat gefällt – also ist das Bad sehr wohl im Zugriff von Rat und Verwaltung und damit Gemeindeangelegenheit.

„Wir wollen mit weiteren Aktionen die Ratsmitglieder zum Nachdenken bewegen. Sie sind gewählt, um die Interessen der Bürger zu vertreten – doch beim Hallenwellenbad setzen sie sich einfach über die Meinung der Bürger hinweg“, sagt Gabbey. So hat die BI nicht nur Unterstützung von Einheimischen Urlaubern und Zweitwohnungsbesitzern, sondern auch von den Gewerbetreibenden und Vereinen Hooksiels. Mit Vermietern und Vermietungsagenturen will sich der Arbeitskreis der BI am 24. Oktober treffen, um Infos und Argumente auszutauschen.

Sie alle fordern, dass das Hallenwellenbad erhalten bleibt und modernisiert wird. „Wir brauchen keine Superlativen hier. Wir wollen ordentliche überschaubare Angebote für unsere Einheimischen und Gäste im Bad“, betont Gabbey.

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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