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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Nachwuchs fehlt – Hooksieler Feste stehen auf der Kippe

19.11.2018

Hooksiel Müssen die Herings- und Krabbentage in Hooksiel 2019 abgesagt werden? Diese Möglichkeit besteht durchaus. Das wurde bei der Herbstversammlung der Dorfgemeinschaft Hooksiel deutlich.

Hooksieler Feste

Vorsitzender Richard Herfurth redete Klartext: „Wir suchen immer noch mindestens drei bis fünf Freiwillige, die uns unterstützen und später mal unsere Aufgaben übernehmen. Wir werden alle älter und gehen bei diesen Festen nicht nur an unsere Leistungsgrenzen, sondern teilweis sogar darüber hinaus.“

In einem internen Gespräch mit seinem Stellvertreter Bernd Tscherney sind beide überein gekommen: Sollte sich die Situation im vierköpfigen Orga-Team nicht kurzfristig ändern, werden die Herings- und Krabbentage 2019 ausfallen, betonte Herfurth.

Denn an Arbeit zur Vorbereitung der beiden Feste gibt es genug zu tun: Verträge mit den Schaustellern und Musikern müssen gemacht, Rechnungen geschrieben und Telefonate geführt werden. „Wir machen die Feste für Hooksiel – und von da müsste das Echo kommen“, machte Herfurth klar.

Und das kam in der Sitzung dann auch: Pastor Stefan Grünefeld schlug vor, den Ehrenamtlichen eine Aufwandsentschädigung zu zahlen und Vesna Gerwin sah in Hooksiel durchaus viel Potenzial. Es sollte eine Stellenbeschreibung für die zu erledigenden Arbeiten formuliert werden, um dann Helfer ansprechen zu können. Eine solche Beschreibung will Bernd Tscherney erstellen und sie dann in die Vereine der Dorfgemeinschaft geben. Anschließend sollen sich Interessierte im Awo-Heim treffen.

Arbeitsgruppe

Die Renovierung des Gebäudes ist zwar noch nicht abgeschlossen, doch hat die Arbeitsgruppe dort jetzt eine Bleibe. Immerhin hat sie in diesem Jahr schon weit mehr als 1000 Arbeitsstunden im Ort und bei allen Festen geleistet. Herfurth dankte in diesem Zusammenhang allen Sponsoren und Spendern, die der Arbeitsgruppe wohlwollend entgegengekommen sind.

Ein Problem der Arbeitsgruppe ist, dass das umfangreiche Material für die Feste an verschiedenen Orten gelagert wird. Das soll im nächsten Jahr zentral gelagert werden, sagte der Vorsitzende.

Er bedauerte, dass in diesem Jahr keine Erntekrone am Alten Hafen aufgestellt werden konnte und meinte, dass so weitere Traditionen einschlafen würden. Einen Weihnachtsbaum am Alten Hafen wird es aber wieder geben. Neu in diesem Jahr ist ein Weihnachtsmarkt bei der Wiki beim Edeka-Markt.

Freizeitgelände

Bürgermeister Björn Mühlena berichtete von den neuen Baugebieten im Ort und warb für den Nordseebadstatus Hooksiels. Die Gemeinde befinde sich in Gesprächen mit dem Land zur Übernahme des Freizeitgeländes von der Rennbahn bis zum Außenhafen. Diese Gespräche laufen übrigens bereits seit 2015. Noch als Wirtschaftsminister hatte Olaf Lies Anfang 2016 angekündigt, dass die Nutzungsmöglichkeiten für Freizeitgelände, Hafen und Schleuse beschlossen seien und man nun an der Umsetzung arbeite.

Der Bürgermeister stellte zudem die neue Leiterin des Kindergartens Hooksiel vor. Petra Fläschel ist dort fast schon ein Jahr tätig und warb um Unterstützung vor allem beim Vorlesen von Geschichten für Kinder.

Strandordnung

Hooksieler Strandbesucher dürfte freuen, was der stellvertretende Geschäftsführer der Wangerland Touristik Friedo Gerdes verlauten ließ: Danach wird zur kommenden Saison der gesamte Hooksieler Strandabschnitt als Strandbad deklariert – sowohl die FKKler als auch die Hunde- und Textilfreunde können dann wohl wieder über ihr gewohntes Areal verfügen.

Herfurth dankte den Vertretern der Hooksieler Vereine für ihre Bereitschaft, für zwei neue Buden für Veranstaltungen in die Taschen zu greifen: Zusagen für eine der Buden im Wert von 1000 Euro wurden an diesem Abend gemacht.

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