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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Hooksieler fühlen sich „immer hintendran“

28.03.2017

Hooksiel Der geplante Verkauf des Gästehauses bewegt viele Hooksieler. Das wurde einmal mehr bei der Jahreshauptversammlung der Dorfgemeinschaft deutlich: 200 000 Euro kostet der Betrieb und Unterhalt des Gästehauses pro Jahr. 2013 hatte der Rat beschlossen, das Gebäude zum Kauf anzubieten.

„Es muss erlaubt sein, darüber nachzudenken“, rechtfertigte Bürgermeister Björn Mühlena den Ratsbeschluss. Geprüft werden müsse, wo in Hooksiel an anderer Stelle ein neues Gästehaus gebaut werden könne.

Diesen Gedanken griff Pastor Stefan Grünefeld auf. „Wir halten ein Gemeindehaus vor. Ich könnte mir eine Kooperation mit der Dorfgemeinschaft vorstellen“, sagte er.

Nutzungsentgelt?

Doch zur Beruhigung trug der Vorschlag wohl wenig bei. „Wir Hooksieler hängen immer hintendran“, war zu hören. Auch der Vorschlag, ein Entgelt für die Nutzung des Hauses durch die Vereine zu vereinbaren, um den Erhalt zu gewährleisten, fand kein großes Echo.

Dem „hintendran“ widersprach Mühlena. Planungen gebe es mit allen Beteiligten über die künftige Nutzung des Freizeitgeländes am Hooksmeer und an der Rennbahn. Es gebe Erweiterungspläne der Werft am Außenhafen und es gibt Überlegungen, den Außenhafen auszubauen.

Mühlena verwies auch darauf, dass mit einem neuen Funkmast im Gewerbegebiet das Telefonnetz optimiert werden soll. Die Turnhalle sei mit 310 000 Euro saniert worden und der Spielplatz der Grundschule werde mit 40 000 Euro erneuert.

Ferner sei ein neues Feuerwehrfahrzeug in der Beschaffung (Kosten 300 000 Euro) und der Fuß- und Radweg an der Bäderstraße werde ausgebessert.

Mühlena erinnerte auch an die Großinvestitionen in die Marina Hooksiel und die erneuerten Strandhäuser. Mehrere Flächen in Hooksiel seien als Baugrund sehr begehrt, so der Bürgermeister. Dafür würden Spitzenpreise gezahlt. Mühlenas Fazit: „Nirgendwo ist mehr los als hier.“

Vorsitzenden bestätigt

WTG-Geschäftsführer Armin Kanning lobte den Leitbildprozess mit vielen Beteiligten. Er verwies auf die neue Website der WTG und die beiden Webcams an der Außenschleuse und auf dem Dach des Hotels „Upstalsboom“ in Schillig. Der Sandabtrag in Hooksiel am Strand und in Schillig bereite ihm wie anderen auch Sorgen, so Kanning.

Richard Herfurth, Vorsitzender der Dorfgemeinschaft Hooksiel, forderte mehr Unterstützung von Seiten der WTG bei den diversen Festen in Hooksiel sowie auch von den Mitgliedsvereinen. Mehr Engagement sei ebenfalls bei der Renovierung des Awo-Heims gefragt, so Herfurth.

Er wurde bei den Wahlen einstimmig wiedergewählt. Schriftführerin wurde erneut Frauke Pauli. Als Beisitzer fungieren Benjamin Ranft, Matthias Suckert, Almut Janssen und Ralf Kunde.

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