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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Historische Seenotrettung: Vision von der Ausstellung an der „Hafenkante“

29.01.2020

Horumersiel Das Werk ist vollbracht: Seit Juni steht der Hohe Stuhl wieder als Wahrzeichen in Horumersiel. Zwar stehen noch Restarbeiten aus – die Gestaltung des Umfelds durch die Wangerland Touristik ist noch nicht erfolgt – und die Webcam, die den Blick auf See übertragen soll, ist auch noch nicht angebracht. Doch für Rolf-Werner Becker, der als 2. Vorsitzender des Vereins Historische Seenotrettung Horumersiel das Projekt Hoher Stuhl vorangetrieben hat, ist der Zeitpunkt gekommen, sein Amt abzugeben.

Ausstellung Modell-Rettungsboote

In diesem Frühjahr will der Verein Historische Seenotrettung seine neue Ausstellung mit Rettungsbootsmodellen im Keller des Kurmittelhauses eröffnen. Die Bootsmodelle hat der Verein von einer Frankfurter Modellbaugruppe übernommen.

Die Ausstellung zeigt die Entwicklung vom ersten offenen Ruderrettungsboot der Seenotrettung über die ersten motorisierten bis zu den heutigen modernen Rettungsbooten der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger.

Noch fehlen zehn Modelle – sobald die im März von der Frankfurter Modellbaugruppe nach Horumersiel gebracht worden sind und die Ausstellung komplett ist, steht die Eröffnung an.

Bereits jetzt steht fest, dass die Modellbootsausstellung nur übergangsweise in den WTG-Räumen gezeigt werden kann: Sobald der umbau des Kurmittelhauses beginnt, müssen andere Räume gefunden werden.

Bei der Jahreshauptversammlung der 77 Mitglieder starken Historischen Seenotrettung sprach Vorsitzender Wieland Rosenboom Becker und seiner Frau Monika Dank und Anerkennung für ihr Engagement aus. „Ich hoffe, dass Du auch als ordentliches Mitglied noch unsere Zukunftsplanung vorantreibst“, sagte Rosenboom.

Zum neuen 2. Vorsitzenden wurde Gerald Schmidt gewählt.

Becker hat dem Verein zum Abschied aus dem Vorstand eine Vision hinterlassen: „Hafenkante Horumersiel“ lautet der Arbeitstitel, dessen Zentrum ein eigenes Ausstellungsgebäude des Vereins Historische Seenotrettung bildet. Dort könnten nicht nur die Exponate aus dem DGzRS-Rettungsschuppen im Hafen Wangersiel ausreichend Platz finden, sondern auch eine Werkstatt zur Rettungsboot-Sanierung und Vereinsräume.

„Wie gesagt: Es handelt sich um eine Vision“, betonte Rosenboom: „Aber irgendwann muss man ja anfangen zu planen.“ Mit Blick auf die Pläne der Wangerland Touristik, irgendwann den großen Parkplatz Horumersiel neu zu gestalten und den Bereich am Tief aufzuwerten, hat der Verein schon mal eine ganz unverbindliche Bauvoranfrage gestellt und sowohl bei Gemeindeverwaltung als auch bei WTG vorgefühlt. „Es gibt noch eine Menge zu prüfen“, gab Becker die Rückmeldung weiter. „Aber unsere Vision wird bei WTG und Gemeinde sehr positiv aufgenommen“, so Rosenboom.

Geplant ist, bei der nächsten Sitzung der Dorfvereinsgemeinschaft auch die anderen Horumersieler Vereine einen Blick auf die Pläne werfen zu lassen. „Wir haben ja beim Hohen Stuhl nun Erfahrungen gesammelt, wie solche Projekte laufen“, sagte Rosenboom.

In seinem Rückblick auf weitere Aktivitäten im vergangenen Jahr berichtete er auch über die Bergung der Reste des alten Rettungsschuppens auf Langeoog: Der Schuppen musste einem Neubau weichen – „zehn schöne trockene alte Balken“ ließ der Bauunternehmer nach Bensersiel schaffen, von wo die Freiwilligen des Vereins sie abholen konnten. „Wenn wir so weitermachen, können wir noch viel bewegen“, lobte Rosenboom das Engagement seiner Vereinsmitglieder.

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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