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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Kommen noch zehn Windräder?

23.10.2019

Horumersiel Bei den Windparkbetreibern im Wangerland besteht offenbar berechtigte Hoffnung, dass die beiden Flächen südlich von Hohenkirchen und südlich von Tettens doch noch mit Windkraftanlagen bebaut werden können.

zwei Flächen (noch) nicht bebaut

Der Naturschutzbund (Nabu) Niedersachsen hatte per Eilantrag beim Verwaltungsgericht Oldenburg den Bau von zehn Windkraftanlagen auf den beiden Flächen südlich von Tettens und südlich von Hohenkirchen verhindert. Das Oberverwaltungsgericht hatte den Beschluss des Verwaltungsgerichts bestätigt.

Das Verwaltungsgericht hatte sich in seiner Entscheidung vor allem darauf gestützt, dass die Kollisi­onsgefährdung für die streng geschützte und gefährdete Rohrweihe nicht ausreichend ermittelt wurde.

Das Oberverwaltungsgericht hatte bestätigt, dass die vorgenommenen Untersuchungen gegen den Artenschutzleitfaden für Windkraftanlagen des Landes verstoßen.

Auf beiden Flächen werden bereits wieder Vögel gezählt, berichtete Stefan Dierkes von der KDK Management und Treuhandgesellschaft mbH Oldenburg beim Infoabend der Wind-Genossenschaft „Bürgerwind Wangerland“. „Der Naturschutzbund hat zwar mit seinem Eilverfahren einen formellen Sieg errungen und dafür gesorgt, dass auf beiden Flächen vorerst nicht gebaut werden darf. Doch im parallel laufenden Normenkontrollverfahren hat das Gericht eindeutig festgestellt, dass die Flächennutzungsplanung der Gemeinde Wangerland Bestand hat“, sagte er.

Laut Einschätzung des Anwalts der Betreibergesellschaft BEW sprechen weder die Ergebnisse der Vogelzählungen noch die Umweltgutachten gegen den Bau von Windkraftanlagen auf beiden Flächen, sagte Dierkes.

Nachdem die BEW – Bürgerenergiegesellschaft Wangerland mbH und Co. KG – wegen des Nabu-Eilantrags auf den Flächen nicht mit dem Bau von insgesamt zehn Windrädern hatte beginnen können, hatte sie das Windparkprojekt an die Windpark Bassens GmbH und Co KG abgegeben.

Sollte es der Bassens-Gesellschaft gelingen, auf den beiden Flächen Windparks zu errichten, profitieren davon auch die Mitglieder der neuen Genossenschaft Bürgerwind Wangerland: „Dann gibt es einen Nachschlag“, kündigte Dierkes an.

„Aber noch ist offen, ob überhaupt und was auf den Flächen bei Hohenkirchen und Tettens realisiert werden kann“, warnte Dieter Behrens-Focken, geschäftsführender Vorsitzender der Genossenschaft, vor großen Erwartungen.

Knapp 400 Wangerländerinnen und Wangerländer waren der Einladung der Bürgerwind-Genossenschaft nach Horumersiel gefolgt, um sich über die Genossenschaft, über die Voraussetzungen eines Beitritts und die Möglichkeiten der Beteiligung am Windpark Wangerland zu informieren.

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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