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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Trabrennen: Im Lager herrscht Hochbetrieb

26.07.2013

Hooksiel Noch gute 30 Minuten bis zum Start, der sich wegen technischer Probleme bei der Wettannahme verzögert hat. Im Fahrerlager an der Jaderennbahn in Hooksiel herrscht am Mittwochabend Hochbetrieb: Traber werden auf und ab geführt, Sulkys in die richtige Position manövriert, um die Pferde anspannen zu können. Den Fahrern wird in ihre Anzüge geholfen, die Pferde werden gestriegelt und von Gamaschen befreit.

Auch Harry van der Heide reibt seinen Traber „You wish Toscana“ mit einem feuchten Handtuch ab. Zuvor hat er darauf geachtet, dass das Pferd nicht zu viel frisst und nicht zu viel trinkt. „Der ist nur ruhig, wenn ich in seiner Nähe bin“, erklärt van der Heide. Er begleitet seinen Hengst seit acht Jahren, an diesem ersten Renntag in Hooksiel wird das Pferd zum 102. Mal starten. „Im dritten Rennen mit Fahrer Richard Slijfer“, sagt van der Heide. „18 Rennen hat mein Traber schon gewonnen.“

Harry van der Heide tätschelt seinem dunkelbraunen Pferd mit den geflochtenen Zöpfen in der Mähne den Hals. „Früher“, erzählt van der Heide, „da bin ich selbst gefahren – 30 Jahre lang Amateurtrabrennen“. Seit zehn Jahren sitzt er selbst nicht mehr auf dem Bock, begleitet stattdessen sein Pferd zur Bahn und trainiert die jüngeren Fahrer. „Andere sammeln Briefmarken, ich beschäftige mich mit dem Rennsport“, sagt der 66-Jährige.

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Wenn es auf die Bahn geht, dann steht van der Heide am Rand und fiebert mit. Doch bevor „You wish Toscana“ zeigen kann, was in ihm steckt, gehen erst die anderen Pferde im ersten und zweiten Rennen an den Start.

Der Startschuss ist inzwischen gefallen, Wetten können angenommen werden. Ein Fehlstart im ersten Rennen verzögert den Ablauf erneut. Aber nach einer guten halben Stunde Verspätung hat die Rennsaison auf der Jaderennbahn endlich begonnen. Organisatoren, Fahrer und Gäste nehmen es gelassen.

Das erste Rennen ist spannend, die Zuschauer jubeln und feuern die Pferde an, auf die sie gesetzt haben. Schnell ist klar, dieses Rennen wird John Westenbrink mit „Averynice Wish“ für sich entscheiden. Das zweite Rennen gewinnt Eddy van der Galien mit „Badiah“. Sechs weitere Rennen folgen, bei denen die Zuschauer jubeln, Moderator Detlef Orth gewohnt humorvoll und professionell kommentiert und die Gespanne um Platzierungen und Preisgelder kämpfen. Als der erste Renntag sich dem Ende zuneigt, ist auch die Nacht schon fast herauf gezogen.

Der nächste Renntag auf der Jaderennbahn Hooksiel findet am Mittwoch, 31. Juli, ab 18 Uhr statt. Am Sonntag, 11. August, folgt dann der Familienrenntag mit einem bunten Programm. Start ist um 13 Uhr.


  www.hooksieler-rennverein.de 
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