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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

In Afrika mehr als 200 Bäume gepflanzt

20.01.2009

HOHENKIRCHEN Die Hilfe für Gogonyo in Uganda soll weitergehen. „Wir wollen eine langfristige Partnerschaft zwischen dem Wangerland und der ugandischen Gemeinde Gogonyo aufbauen“, sagte Dirk Vellema, Vorsitzender des Vereins „WanGo – Eine Brücke nach Afrika“, jetzt beim Jahrestreffen in Hohenkirchen. Auslöser der Vereinsgründung waren Begegnungen mit Pastor Steven Ogwang aus Uganda mit vielen Menschen im Wangerland. Die Wangerländer fühlten sich verpflichtet, den Menschen in Afrika zu helfen.

Eine Gruppe von neun Wangerländern, die im vergangenen Sommer den Bezirk Gogonyo besucht hatte, berichtete jetzt von der Reise. So zeigte Bernhard Eden mit einem Bildervortrag zunächst einen landeskundlichen Abriss und die Stationen der Reise, die nach Entebbe und Gogonyo führten. Der Bezirk Gogonyo ist etwa so groß wie das Wangerland.

Die Teilnehmer der Reise waren von der Fruchtbarkeit des Landes beeindruckt. Sie pflanzten als Aktion mehr als 200 Bäume einheimischer Obstsorten. Der Kinderreichtum der Familien sei eine große Herausforderung für Bildung, Gesundheit und im sozialen Bereich, stellte Eden fest.

Die Gruppe hatte gebrauchte Brillen und Geräte für die Ausstattung einer Arztpraxis für Frauen mitgebracht. In Kampala gekaufte Moskitonetze wurden von der Bevölkerung gerne angenommen. „Denn an der Malaria-Krankheit sterben die meisten Kinder in jungen Jahren“, wusste Vellema.

Ein Fazit zogen alle Mitglieder der Reisegruppe: Für die Menschen in Gogonyo wären genossenschaftliche Strukturen wichtig, um ihre landwirtschaftlichen Produkte leichter herstellen und verkaufen zu können. So könnten die Familien am Ort wirtschaftlich gestärkt und eine Landflucht vermieden werden.

Der Verein will in diesem Jahr versuchen, einen Container mit einem Trecker und handwerklichem Gerät auf dem Seeweg nach Uganda zu schicken.

Info erteilt Vorsitzender Dirk Vellema (Tel. 04463/ 1820).

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