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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Mühlentag: In Technik von früher schwelgen

29.05.2012

JEVERLAND Sie ist neben dem Schloss ganz sicher eines der markantesten Wahrzeichen der Stadt Jever: Die Schlachtmühle, ein Galerieholländer aus dem Jahr 1847. Seit einem Jahr ist sie im Besitz des Zweckverbands Schlossmuseum, und der Arbeitskreis Schlachtmühle des Altertums- und Heimatvereins bemüht sich, die gut erhaltene „Alte Dame“ so in Schuss zu bringen, dass irgendwann auch wieder Mehl gemahlen werden kann.

Den Mühlentag am Pfingstmontag nutzten viele Jeveraner, um sich ihre Mühle genauer anzusehen. Rein mechanische Technik, überwiegend aus Holz, übt noch immer einen ganz besonderen Zauber aus. Groß und Klein strömten gleich nach der Eröffnung in die Mühle und staunten über das Zusammenwirken der Zahnräder. Nebenan im Landwirtschaftsmuseum konnte auch gleich alte Landtechnik besichtigt werden.

Mühle muss sich drehen

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„Eine Windmühle muss eigentlich immer in Betrieb sein, sonst verfällt sie“, weiß Edzard de Buhr Leiter des Arbeitskreises Schlachtmühle. So ist auch die Liste der anstehenden Reparaturen lang. Von der Windrose über das Reetdach, die Fenster, der Putz im Innern, die Verfugung der Außenmauern, die Technik der Mühle bis zu einer elektrischen Beleuchtung im Innern der Mühle reicht die Liste und auf die 31 Mitglieder des Arbeitskreises wartet viel Arbeit. „Wir sind für jede helfende Hand dankbar. Jeder, der bereit ist, bei uns mitzuarbeiten, ist herzlich willkommen“, appelliert de Buhr.

Jede Bratwurst und jedes Stück Kuchen, das die freiwilligen Müller am Pfingstmontag an die Besucher verkauften, trägt dazu bei, Mittel für die Restaurierung der Mühle zu erwirtschaften. Daneben hoffen die Müller, dass auch über den Zweckverband Schlossmuseum stattliche Zuschüsse eingeworben werden können.

Jeden Sonntag kann die jeversche Schlachtmühle zwischen 14 und 17 Uhr besichtigt werden.

Unterdessen zeigte sich in Neustadtgödens erneut, dass es gar nicht so einfach ist, die Voraussage für die Mühlenwette zu treffen. Bei fast windstillem und traumhaft sommerlichem Wetter fand am Pfingstmontag die traditionelle Wette bei der Wasserschöpfmühle auf dem Wedelfeld statt.

Auch wenn man es kaum für möglich hielt: Die Wasserschöpfmühle drehte die geforderten Runden und die Männer der Freiwilligen Feuerwehr Neuharlingersiel trugen damit den Wettsieg davon. Sie hatten getippt: „De Möhln dreiht sick.“

Herausgefordert wurden sie von der Theatergruppe des Bürgervereins Sande, deren Vertreter in bunten Verkleidungen auftraten und die im vergangenen Jahr mit ihrer Voraussage Recht behalten hatten. Lothar Mehl vom Heimatverein Gödens-Sande passte auf, dass alles mit rechten Dingen zuging, die Wettpartner sich eindeutig festlegten und Windmüller Karl-Edzard Heeren den Betrieb der Mühle nicht manipulierte.

So steht die Feuerwehr nun in der Pflicht, im kommenden Jahr den Sieg zu verteidigen.

Müller informieren

Der Mühlenprobe vorausgegangen war ein Gottesdienst unter freiem Himmel, der von Pastor Gerd Pöppelmeier und dem Posaunenchor Gödens gestaltet wurde. Im Anschluss gab es ein gemütliches Beisammensein und Führungen durch die Mühle.

Viel zu erklären hatten auch Wolfgang Kasper und Dietmar Weiß an der zweiten Mühle in Neustadtgödens, Oberahmer Peldemühle. Die Mühle ist nämlich derzeit eine Baustelle, es werden etliche Sanierungsarbeiten vorgenommen. Dennoch konnte die Mühle besichtigt werden, im Garten fand dazu ein buntes Treiben mit Flohmarkt, Bildergalerie und anderem statt.

Auch in Accum präsentierte der Arbeitskreis Mühle seinen Galerieholländer. Zu allerhand Informationen gab es Kuchen frisch aus dem Steinofen.

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