• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

„Infrastruktur den Patientenströmen anpassen“

21.07.2016

Sande Die Fusion von Nordwest-Krankenhaus Sanderbusch und St. Johannes-Hospital in Varel steht bevor. Beschäftigte in Sanderbusch haben bei einem Besuch des Arbeits- und Wirtschaftsministers Olaf Lies (SPD) aus Sande die Gelegenheit genutzt, ihre Gedanken und Anregungen mitzuteilen.

Besonders im Hinblick auf die langfristige Sicherung der medizinischen Patientenversorgung sowie den Erhalt der Arbeitsplätze halten auch die Beschäftigten eine Fusion der beiden Häuser in Sande und Varel für den richtigen Schritt.

Größter Arbeitgeber

Nach der Fusion werden die Friesland-Kliniken mit etwa 1500 Beschäftigten der größte Arbeitgeber Frieslands sein. Die Mitarbeiter in Sanderbusch seien dankbar für die feste Zusage einer „Mitarbeitergarantie“ des Landrates und für die bisher sehr gute Informationspolitik der NWK-Geschäftsführung, erklärten Vertreter des Betriebsrats, so Lies. „Bei der Ausgestaltung der Verträge zur Fusion sollte der – freiwillige – Aufsichtsrat mit ausreichend Betriebsrat-Mitgliedern besetzt sein“, betonte Betriebsratmitglied Annika Ramke.

Im Gespräch mit dem Betriebsrat machte sich Lies ein Bild von der Situation der Krankenhaus-Beschäftigten. Die haben Lies erklärt, dass die Belastung durch stark gestiegene Belegungszahlen sehr hoch sei. Nicht nur die Notaufnahme sei stets voll ausgelastet, sondern auch die anderen Stationen des Hauses. „Für diese Situation ist auch die Politik verantwortlich“, kritisiert Holger Mehrle vom Betriebsrat. Politiker hätten sich nach der Schließung des St. Willehad-Hospitals und der Fusion mit dem Reinhard-Nieter-Krankenhaus zum Klinikum Wilhelmshaven auf die Schultern geklopft.

Nächster Bauabschnitt

Aber es sei versäumt worden, die Infrastruktur der von den Auswirkungen betroffenen Häuser so zu verändern, dass sie den Patientenströmen gerecht werde, so Mehrle weiter.

Die beantragten Fördergelder für den dritten Bauabschnitt am Nordwest-Krankenhaus (die NWZ  berichtete) habe man fest im Blick. Lies ist zuversichtlich, „dass wir Anfang 2017 die Zusage für den nächsten Ausbauabschnitt bekommen. Der notwendige Haushaltsbeschluss wird Ende 2016 kommen. Damit werden wir zügig 2017 mit dem Bau beginnen können.“ Das NWK Sanderbusch werde damit auch künftig „seinem hohen Standard gerecht werden können und weiter investieren“, sagte Lies

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.