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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Innovativen Weg in die Zukunft geplant

14.06.2006

VAREL Die Mitarbeiter sind oft auf Fortbildungen. Ebenso wie der Firmenchef Thomas Nagelschmidt selbst.

von matthias eichler VAREL - In seinem Büro verbringt Thomas Nagelschmidt sehr viel Zeit. „Die Organisation macht die meiste Arbeit“, sagt der Geschäftsführer der Sanitär- und Heizungsfirma H. Nagelschmidt. Eine Wand ist in einem leuchtenden Rot angemalt, die Steckdosen sind ebenfalls rot, und bunte Gemälde passen sich dem Gesamtbild an.

Hier hinein passen auch die alten Meisterbriefe, die direkt gegenüber einen Platz gefunden haben. Die älteste Urkunde stammt von Nagelschmidts Urgroßvater, Heinrich Müller. Der hatte 1906 den Betrieb an der Mühlenstraße von Adalbert Scholte übernommen, der hier seit 1875 Töpfe, Pfannen und Pumpen verkauft hatte.

„Bis 1938 führte dann meine Urgroßmutter das Geschäft“, erzählt der heutige Chef. Teilhaber war Eduard Müller. Nagelschmidt: „Er ist immer zu Fuß aus Bockhorn zum hiesigen Betrieb gelaufen.“ Bis Helmut Nagelschmidt 1975 das kleine Unternehmen übernahm. „Seit 2001 führe ich die Geschäfte“, sagt dessen Sohn Thomas Nagelschmidt.

Und auch der Meisterbrief des 40-jährigen hängt in der Reihe der Urkunden seiner Vorgänger. 1991 hat er die Meisterprüfung zum Zentralheizungs- und Lüftungsbauer abgelegt. Gelernt hatte er im elterlichen Betrieb. „Nur für kurze Zeit war ich einmal woanders“, erinnert sich der 40-Jährige.

Trotzdem ist er nach Varel zurückgekommen, um in die Fußstapfen des Vaters zu treten. „Das stand für mich eigentlich immer fest“, sagt Nagelschmidt. 13 Mitarbeiter (samt vier Auszubildenden) umfasst sein Team in Büro und Kundendienst.

Reparaturen von Sanitäranlagen, Heizungen und Rohrleitungssystemen gehören zum festen Standbein des mittelständischen Unternehmens. „Meine Mitarbeiter und ich besuchen zudem ständig Fortbildungen“, erklärt Nagelschmidt. Schließlich gehören auch die Solartechnik und der Einbau von Miniblockheizkraftwerken zum Firmenservice dazu.

Ein innovativer Weg, der auch in Zukunft gegangen werden soll – und vielleicht in Familienhand bleibt. „Meine Kinder sind mit vier und sechs Jahren noch viel zu jung“, beantwortet Nagelschmidt lachend die Frage nach einem möglichen Nachfolger. „Und das dritte Kind wird erst in fünf Wochen geboren“, ergänzt der Vareler. Aber wer weiß, vielleicht hängen irgendwann noch weitere Meisterbriefe mit dem Namen Nagelschmidt gegenüber der leuchtend roten Wand . . .

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