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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Internet als Chance begreifen

12.04.2014

Jever Für Kunden ist es eine angenehme Situation, für die Händler eine schwierige: Drei Buchhandlungen gibt es in Jevers Innenstadt innerhalb eines Radius’ von kaum mehr als 100 Metern, zwei davon inhabergeführt. In den letzten Jahren hat der Online-Handel die Konkurrenzsituation weiter verschärft, dem lokalen Handel am Standort Marktanteile abgenommen.

Für Alice Eckermann, die in der Neuen Straße ihren Buchhandel betreibt, jedoch kein Grund zur Klage. Sie begreift das Internet auch als Chance – und versucht es auf unterschiedliche Weise für ihr Geschäft zu nutzen.

„Wenn es denn Umsatzrückgange gibt, liegt das nicht am Internet allein“, sagt die 50-Jährige. Und: „Messen lässt sich das sowieso nicht.“

Seit 1999 betreibt Alice Eckermann ihren Buchladen in Jever, anfangs an der Wangerstraße. Bereits seit dem Jahr 2000 bietet die gebürtige Flensburgerin „ihre“ Bücher auch online an. „Wir füttern die Seite mit eigenen Lesetipps, erstellen eigene Ranglisten – die Kunden schätzen das“, sagt sie.

Auch über die Jever-App ist Eckermann mit ihrem Laden gelistet – anders als viele andere Gewerbetreibende. Und das durchaus aus Überzeugung: „Gerade für Touristen ist das eine gute Möglichkeit, sich über den Handel in der Stadt zu informieren.“ Und: „Die Technik bietet auch Möglichkeiten, das eigene Angebot weiterzuentwickeln.“

Auch über eine permanente Präsenz in sozialen Netzwerken im Internet habe sie nachgedacht. Aber: „Vom Aufwand her ist das für uns eigentlich nicht zu leisten“, sagt sie.

Eine Leistung, auf die der standortgebundene Handel jedoch auch in Zukunft nicht verzichten könne, sei der Servicegedanke. Dies gilt für den Buchhandel noch mehr als etwa für ein Bekleidungsgeschäft, sagt sie: „Wir müssen hier permanent mit mehreren Mitarbeitern präsent sein, damit wir jeden Kunden individuell beraten können.“

Ärgerlich sei es aber, wenn ein Kunde die Beratung der Angestellten in Anspruch nehme, dann aber doch im Internet kaufe – und das auch ganz unverhohlen zugibt, ohne eine Form von ersichtlichem Schuldbewusstsein. Alice Eckermann: „Das tut dann manchmal schon ein bisschen weh.“

Tim Gelewski Agentur Hanz / Redaktion Jever
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