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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Bau: Edeka: Einige Bedenken gegen den Ausbau

27.04.2018

Jever Dass die Alte Molkerei an der Bahnhofstraße keine Augenweide ist und dort etwas getan werden muss – darüber sind sich wohl alle Jeveraner lange einig. Dass der Edeka-Markt dort ausgebaut werden soll – das sorgte am Mittwoch im jeverschen Bauausschuss allerdings für Diskussionen. Sowohl Carl Scheidemann, Betreiber des Edeka-Marktes im St. Annen-Quartier, als auch Hendrik Theemann (FDP) sprachen sich gegen den Ausbau aus. Beide befürchten, dass die Vergrößerung zu Missverhältnissen gegenüber Jevers Innenstadt führen würde.

Post und Blumenladen

Wie berichtet, soll der Edeka-Markt um einen Getränkefachmarkt entlang der Bahnhofstraße sowie um zwei Läden für Postfiliale und Floristen erweitert werden. Ein Grund ist, dass sich an der Post häufig lange Schlangen bilden, die bis in den Markt hineinragen. „Das Problem müssen wir unbedingt lösen“, sagten Volker Gruhne von der Edeka-Miha Immobilien Service GmbH sowie Tobias Wichmann, Betreiber der Filiale, bereits im Bauausschuss im Februar – damals wurden die ersten Pläne vorgestellt.

Zudem seien die Gänge zu eng und die Wartezeiten an den Kassen teilweise katastrophal, betonte Wichmann. Die Post soll nicht nur einen dritten Schalter bekommen, sondern auch einen separaten Eingang, das Sortiment soll erweitert werden und die Gänge vergrößert, damit auch Rollatoren und Kinderwagen besser durchkommen. Das Kino bleibt aber bestehen. Die Zahl der Parkplätze muss der Vergrößerung des Marktes um rund 600 Quadratmeter angepasst werden.

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Die genauen Pläne – wie der Markt aussehen könnte sowie die textliche Festsetzung im Bebauungsplan – stellte Stadtplaner Hannes Korte vom Planungsbüro Diekmann, Mosebach & Partner vor. „Das ist zwar erst der Beginn des Prozesses – aber er wird interessant für die Stadt Jever sein“, so das Fazit von Bürgermeister Jan Edo Albers.

Schließlich sei ein Gutachten erstellt worden, das besagt, dass es zu keinem Missverhältnis kommen werde. „Natürlich gibt es bei solchen Vorhaben immer Umverteilungen“, sagte Korte. Die seien aber nicht von solcher Bedeutung, dass sie dem Projekt entgegenstehen würden, fügte Albers hinzu.

Scheidemann glaubt das allerdings nicht – er ist sehr verärgert und forderte, das Gutachten einsehen zu dürfen. Themann (FDP) fügte hinzu: „Gutachten können auch falsch sein.“ Und ohnehin sei die Erweiterung um rund 600 Quadratmeter viel zu groß.

Gruhne wiederum betonte: Wenn die Stadt jetzt nicht handelt, werde sie vermutlich auf dem Missstand sitzen bleiben. Natürlich sei es die Entscheidung des Rates, doch er bat um Unterstützung für das Vorhaben. „Wir sehen uns nicht als Gegner der Innenstadt. Wir erhöhen Chancen für Jever, auch wenn wir nicht am Kirchplatz sitzen.“

Anderer Aufbau

Udo Albers (SWG) stimmte zwar zu, dass etwas passieren muss – doch mit der Planung ist er nicht zufrieden. Seiner Meinung nach passt die Fassade nicht in die Stadt. Dr. Harry Funke sagte, dass für die CDU im Vordergrund steht, dass die Bauruine wegkommt – deshalb wird die CDU dem Plan zustimmen. Auch die SPD sprach sich dafür aus – allerdings regte sie Verhandlungen über eine kleinere Umbaufläche an.

Schließlich wurde dem Vorentwurf sowie dem frühzeitigen Beteiligungsverfahren mit fünf Ja-Stimmen, einer Gegenstimme (FDP) und einer Enthaltung (SWG) zugestimmt.

Antje Brüggerhoff Agentur Hanz / Redaktion Jever
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