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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Zwei Märkte können jetzt erweitert werden

09.02.2018

Jever Zwei Geschäfte in Jever wollen ihr Sortiment und somit auch ihre Verkaufsfläche vergrößern: Sowohl der Edeka-Markt an der Bahnhofstraße als auch der Obi-Markt Am Bullhamm haben nun vom Bauausschuss das Okay bekommen.

 Edeka

Wie berichtet, soll der Edeka-Markt um einen Getränkefachmarkt entlang der Bahnhofstraße sowie um zwei Läden für Postfiliale und einen Floristen erweitert werden. „An der Post bilden sich manchmal lange Schlangen, die bis in den Markt hineinragen – das Problem müssen wir unbedingt lösen“, sagten Volker Gruhne von der Edeka-Miha Immobilien Service GmbH sowie Tobias Wichmann, Betreiber der Filiale.

„Außerdem sind die Gänge zu eng und die Wartezeiten an den Kassen teilweise katastrophal“, betonte Wichmann. Das soll sich durch den Umbau ändern.

Die Post soll nicht nur einen dritten Schalter bekommen, sondern auch einen separaten Eingang – damit kommen die Kunden dann auch nicht in den Bereich des Bäckers, der ebenfalls dort untergebracht ist. Das Sortiment wird erweitert – zum Beispiel um vegane Produkte – und die Gänge werden vergrößert, damit auch Rollatoren und Kinderwagen besser durchkommen.

Dieter Janßen (SPD) sagte, dass er froh sei, dass der Missstand endlich beseitigt werde. Denn die Alte Molkerei wird in die Umbau- und Sanierungspläne mit einbezogen – und die heruntergekommene Fassade war schon seit langem vielen Jeveranern ein Dorn im Auge.

Dennoch habe er Bedenken, sagte Janßen, dass der vergrößerte Edeka-Markt dann mit dem Markt an der St. Annen-Straße konkurrieren könnte. Gruhne hielt jedoch sofort dagegen: Bewertungen zeigten, dass der Markt in der Innenstadt nicht negativ beeinflusst werde.

Udo Albers (SWG) wünschte sich indes mehr Angaben zur neuen Fassade – er regte an, dass die Fassade der Alten Molkerei zumindest teilweise erhalten bleiben solle. Vorgesehen ist allerdings eine dunkle Fassade im Stil des bisherigen Marktes sowie eine Holzoptik und teilweise eine Verglasung.

 Obi

Auch der Vergrößerung um 900 Quadratmeter am Obi-Markt stimmen die Ausschussmitglieder einstimmig zu. Grund für den Ausbau und die Sortimentserweiterung: die starke Konkurrenz des Internethandels. „Der größte ,Baumarktbetreiber‘ ist derzeit Amazon. Und das wird sich auch nicht mehr ändern“, sagte Geschäftsführer Harro Bargen im Ausschuss. „Und der nimmt uns hochpreisige Artikel weg, die man gut versenden kann.“ Als Beispiel nannte Bargen Werkzeugmaschinen, Lampen, Gartengeräte und Sanitärobjekte.

Sehr starke Wettbewerber seien auch Märkte wie Lidl und Aldi, die ihr Sortiment ebenfalls in die Baumarkt-Richtung erweitern. „Da müssen wir reagieren.“

Deshalb soll es künftig im Obi-Markt mehr Dinge geben, die man nur schwer versenden kann: Fenster, Fiesen, Dämmstoffe und Mörtel. „Und um das abdecken zu können, benötigen wir mehr Platz.“

Ein weiteres Thema im Ausschuss: die Außenbereichssatzung für den Bereich Moorwarfen Nordost nach öffentlicher Auslegung. Hier gingen jedoch nur einige Hinweise von Behörden bzw. Trägern öffentlicher Belange ein.

Antje Brüggerhoff Agentur Hanz / Redaktion Jever
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