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Aktualisiert vor 31 Minuten.

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Von der Leyen wird neue Kommissionspräsidentin

NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Tourismuskonzept auch bei Bürgerverein im Fokus

04.02.2019

Jever Das vor wenigen Tagen vorgestellte und seitdem vieldiskutierte Touristikkonzept der Stadt Jever rückte auch bei der Jahreshauptversammlung des Bürgervereins Jever im Schützenhof in den Mittelpunkt. „Wir benötigen die Tourismuswirtschaft aufgrund ihrer positiven Einkommens-, Arbeitsplatz- und Stadtentwicklungsmöglichkeiten als wichtigen Wirtschaftszweig“, sagte Bürgermeister Jan Edo Albers: Angesichts des anhaltenden Wachstums im Tourismus müsse sich Jever der Konkurrenz stellen.

Das Konzept sei auch Basis für neue Projekte und Förderanträge. Die nur wenige Tage alte Dokumentation analysiert und definiert Ziele, benennt Handlungsfelder und gibt konkrete Empfehlungen und Vorschläge für touristische Verbesserungen.

Lebensqualität stärken

„Wir machen Konzepte nicht für die Schublade, wir setzen sie auch um“, betonte Albers. Dabei sei es wichtig, die Konzepte, wie das für den Tourismus, das immerhin 90 Seiten umfasst, auch tatsächlich zu lesen. „Um mitreden zu können.“

„Qualitätsansprüche änderten sich, der erlebten Aufenthaltsqualität wird Jever nicht überall gerecht und der Tourismus ist längst kein Selbstläufer mehr“, betonte Albers. Laut Konzept soll der Tourismus die Lebensqualität für alle Jeveraner stärken.

„Für Jevers Zukunft heißt das, nicht stehenzubleiben und mit kreativen Strategien die Entwicklung mit Schwung voranzutreiben.“ Marke und Magnet der Stadt seien das Schloss, die historischen Wallanlagen und die Gassen der Altstadt. Der Tourismus stärke zudem den Einzelhandel der industriearmen Stadt Jever. „Ohne fachlich begleitete Konzepte läuft heute nichts mehr“, begründete Albers das Gutachten.

Auch die „Bauruine“ Alte Molkerei war Thema bei der Versammlung. Vielen Jeveranern ist das Gebäude im jetzigen Zustand ein Dorn im Auge. Laut Albers wird ein Fortschritt bei der Sanierung nur dann erzielt, wenn es sich für den Investor auch rechnet.

Der Rat müsse abwägen, ob alle Forderungen des Investors für eine Sanierung mit zusätzlicher Verkaufsfläche die Existenz der Innenstadtgeschäfte bedrohe. Das Einvernehmen im Bauleitverfahren müsse zudem noch mit der Deutschen Bahn erfolgen, die sich nur langsam bewege.

Viele Projekte für 2019

Zur von Vorsitzendem Hanspeter Waculik mit einer langatmigen Begrüßungszeremonie eröffneten Versammlung am Freitagabend kamen trotz der Unbilden des Wetters 50 der insgesamt 500 Mitglieder. Der Bürgerverein geht mit seinem im Vorjahr erneuerten Vorstand gestärkt in die Zukunft und will sich auch 2019 wieder mit Förder-Projekten engagieren.

Die Rückschau auf 2018 bewies ein Jahr voller Aktionen, Verpflichtungen und Spaß, so der Vorsitzende. Auch 2019 steht viel auf dem Programm, das Übungsleiterin Heidi Waculik vorstellte. Unter anderem gibt es vier Tagesfahrten, über mehrere Tage reist der Verein an die Nahe nach Bad Münster am Stein.

Im neuen Vorstandsteam konnte mit Neuerungen gepunktet werden, Beisitzer Stephan Höpken brachte Ideen und Vorschläge ein. Waculik freute sich über viele helfende Hände. Zu den neuen Plänen gehört auch die Weihnachtsfeier für alle Mitglieder in der Elisa-Kauffeld-Schule, weil dort ausreichend Platz ist. Waculik berichtete von ausgebuchten Frühstückstreffen im Graftenhaus und erwähnte die Kontaktpflege zu den beiden Ortsteilen Moorwarfen und Cleverns-Sandel.

Die für den Bürgerverein einst so charakteristische „Streitkultur“ auf kommunaler Ebene wurde an diesem Abend lediglich vom Clevernser Klaus Schwarz gewahrt. Statt des teuren Abbaus des Stahlgerüsts vor dem Graftenhaus schlug er die Abdeckung mit Taubenspikes vor. Er kritisierte zudem das beidseitige zu starke „auf den Stock setzen“ des Walls am Verbindungsweg zwischen Kleiweg und Grüner Weg in Cleverns.

Aufruf zum Stadtradeln

Jevers Fahrradbeauftragter Ingo Borgmann ist guten Mutes, dass sich bezüglich der Fahrradfreundlichkeit in Jever noch einiges bewegt: Er verwies auf das positive Ergebnis zur Verkehrsführung am P.-W.-Janssen-Weg. Seinen Unmut äußerte er aber über den ausufernden Elterntaxiverkehr, der an Schulstraße/Dannhalmsweg zu Problemen für Fußgänger und Radfahrer führe.

Borgmann forderte abschließend zu einer großen Beteiligung beim Stadtradeln am 1. Juni auf.

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