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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Wildschweine weiter auf dem Vormarsch

27.04.2019

Jever In Friesland wurden von der Polizei im vergangenen Jahr 241 Wildunfälle registriert, in Wilhelmshaven 36 – eine Steigerung gegenüber 2017 von 37 Wildunfällen ohne auffällige Unfallschwerpunkte und Personenschäden. Das berichtete Irp Memmen in seinem letzten Jahresbericht als Vorsitzender der Kreis-Jägerschaft. Er forderte die Revierinhaber dazu auf, rechtzeitig und konsequent Rehwild zu bejagen.

Ehrungen

Nichtjäger Thorsten Hinrichs, Fachbereichsleiter Straßenverkehr des Landkreises, wurde für seine Unterstützung der Aktion „Wildwechsel“ zur Vermeidung von Wildunfällen mit der Verdienstplakette in Bronze der Landesjägerschaft ausgezeichnet.

Verdienstabzeichen in Bronze erhielten: Rolf Wessels (Leiter des Jagdhornbläserkorps seit 2003), Onno Leiner-Bruhn (Leiter des Jagdhornbläserkorps seit 2009), Helmut Behrends (Kreishundeobmann seit 2011), Heiko Zilian (Hegeringsleiter Wilhelmshaven seit 2009), Martina Hartmann (Schatzmeisterin seit 2011).

Verdienstabzeichen in Silber: Hans Heinrich Wilken (Obmann Jagdhornblasen, 1995), Hartmut Schröder (Stv. Vorsitzender, 2003).

Der Einsatz für den Naturschutz wird mit dem Prädationsmanagement fortgesetzt – damit soll dem seit Jahrzehnten beobachtete Rückgang des Niederwilds und der Wiesenbrüter entgegengewirkt soll. Die Landes-Jägerschaft hat dazu das Projekt „Lebensraumverbund Feldflur“ aufgelegt. Damit werden Saatgutmischungen und Betonrohrfallen gefördert sowie der Aufbau einer Projektstation in der Region Emsland/Osnabrück.

Die Kreisjägermeister für Friesland und Wilhelmshaven, Henning von Schele und Heinz Weerda, gaben eine Übersicht über den aktuellen Wildtier-Bestand: Galten Wilhelmshaven und Friesland bis vor wenigen Jahren noch als schwarzwildfrei, wurden im vergangenen Jahr 200 Wildschweine erlegt. Das Schwarzwild ist Überträger der europäischen und afrikanischen Schweinepest und gefährdet die Schweinehalter.

Feldhase und Fasan gehören zu den Verlierern in der Kulturlandschaft, Gründe seien Monokulturen, Pestizide, Insektensterben und Prädatoren wie Fuchs, Rabenkrähe und Wiesel. Von Schele wies darauf hin, dass der Landkreis zusammen mit der Jägerschaft gegensteuert und mit 50 000 Euro die Anlage von Blühwiesen durch Bereitstellung des Saatguts unterstützt.

Der Präsident der Landesjägerschaft, Helmut Dammann-Tamke, nannte den Wolf einen „idealen Spielball für die Politik“. Er forderte, den Wolf ins Jagdrecht aufzunehmen. Er lehnt ab, dass Jäger bei einzelnen Tieren wie dem Rodewälder Wolf für das Land die „Killertruppe“ bilden sollen.

Für die Sicherheit der Küstenbewohner und der Deiche sei es wichtig, die Nutria effektiv zurückzudrängen, so Landrat Sven Ambrosy, der recht drastisch das Szenario de Biberratten- Wühlarbeit an den Deichen darstellte.

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