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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Krähen-Vergrämung In Jever: Aus Laserpointer-Einsatz wird wohl doch nichts

08.02.2018

Jever Es sollte ein Probelauf werden – und der wird nun vermutlich abgesagt: Die Vergrämung der Saatkrähen aus Bäumen an der Blankgraft und am Graftenhaus durch den Einsatz von Laserpointern und einer Laser-Beleuchtung. Denn die untere Naturschutzbehörde beim Landkreis hat nachträglich die Auflagen verschärft.

Geplant war, ab Anfang März, wenn die Saatkrähen in Jever vermehrt aktiv werden, probeweise den Laserpointer an der Blankgraft und eine Laser-Beleuchtung am Graftenhaus einzusetzen. Die Lichtpunkte in den Baumwipfeln sollten für so viel Unruhe sorgen, dass die streng geschützten Saatkrähen sich andere Bäume zum Nestbau suchen. So war das zumindest gedacht.

Für diese neue Form der Vergrämung hatte die Stadt beim Landkreis eine Sondergenehmigung beantragt und erhalten – mit strengen Auflagen: So waren sowohl die Stärke des Lasers als auch die Höhen, in denen die Punkte in den Wipfeln tanzen dürfen, festgeschrieben. Bisher ging man bei der Stadt davon aus, dass die Laserklasse 2 zum Einsatz kommt: Dabei handelt es sich um Licht der Leistung bis maximal 1 Mikrowatt und Wellenlängen zwischen 400 und 700 Nanometern. Die Klasse 2 ist haushaltsgebräuchlich und als „niedrige Leistung“ eingestuft.

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Doch nun hat der Landkreis die Stärke auf Laserklasse 1 reduziert – dann wären die Lichtstrahlen so schwach, dass sie die Baumwipfel erst gar nicht erreichen. Und die Krähen schon gar nicht.

Der Landkreis begründete die Festlegung auf Laserklasse 1 damit, dass „diese Klasse als nicht die Netzhaut schädigend eingestuft wird und somit die Vergrämung gemäß naturschutzrechtlichen Bestimmungen möglich ist“. Man sei mit der Stadt im Gespräch, um Alternativen zu prüfen.

Melanie Hanz Redakteurin / Gesamtleitung Friesland
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