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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Landwirte In Jever: Sorgen über sinkende Preise

12.09.2020

Jever Klein wegen des Corona-Abstands war der Kreis der Geladenen und auch die sonst eher kritischen Diskussionsbeiträge blieben aus: Am Freitag brachte der Landvolkverein Cleverns-Sandel-Möns die prächtige Erntekrone ins Kreisamt.

Der Kreislandvolkverband mit seinen Landvolkvereinen erinnert seit 39 Jahren daran, dass eine Ernte nicht geschenkt wird und dass Bauern und Verbraucher in einem Boot sitzen. Dass die Krone auch nach der Zeit im Kreisamt sichtbar mahnend ihren Platz auf dem Alten Markt wie beim Brüllmarkt erhält, ist nicht vorgesehen,

„Friesischer Weg“

Mit dem Aufhängen der Erntekrone und dem Empfang, an dem die Kreislandfrauen und Abordnungen aus den Landvolkvereinen teilnahmen, zeige der Landkreis Nähe und Verbundenheit mit dem Wirtschaftszweig Landwirtschaft, so Landrat Sven Ambrosy.

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Bei allen Entscheidungen habe der „Friesische Weg“ das Einvernehmen im Natur- und Umweltschutz im Landkreis erzielt und sollte auch als Niedersächsischer Weg die Akzeptanz von allen finden, meint er.

Es fehlt an Niederschlag, „wir benötigen mehr Regen, der fehlt auch in diesem Jahr für ein ausreichendes Wachstum“, berichtete Kreislandwirt Hartmut Seetzen. Der notwendige Regen kam immer „auf den letzten Drücker“, so dass wenigstens Totalausfälle vermieden wurden. Immerhin werde mit einer ausreichenden Maisernte gerechnet.

Die derzeit sinkenden Agrarpreise machten den Bauernfamilien gerade in diesem Jahr zu Erntedank erhebliche Sorgen und man müsse aufpassen, dass die Nachhaltigkeit der heimischen Landwirtschaft nicht über weniger nachhaltig erzeugte Billig-Importe in Frage gestellt wird, so Seetzen.

Sorge um Schweine

Über eine erfreuliche Tiergesundheit berichtete Kreisveterinär Dr. Norbert Heising. „Vorsichtig sein und aufpassen, dass die Schweinepest nicht weiter vordringt“, lautet sein Appell an die Landwirtschaft und Bevölkerung. „Wenn die Schweinepest auch für die Menschen ungefährlich ist, bedeutet die Krankheit in unserer Region einen wirtschaftlichen Verlust für die Schweinehalter. Denn nach dem Erlöschen der Schweinepest gelten zwei Jahre Maßregelung die insbesondere den Export treffen.“ Heising setzte sich für eine noch intensivere Bejagung der Wildschweine ein.

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