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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Mehr Platz für neue Produkte notwendig

22.12.2018

Jever Die Hase Safety Group AG wird ihr Logistik-Zentrum in Jevers Gewerbegebiet 2019 deutlich vergrößern. „Mit einem Investitionsvolumen von zehn Millionen Euro ist das für uns ein großer Brocken. Es ist das erste Mal, dass wir so viel auf einmal machen“, sagte Vorstandsvorsitzender Theodor Wagner am Freitag. Gemeinsam mit Vorstandskollegen und Geschäftsführung stellte er die Pläne vor. Auch Frieslands Landrat Sven Ambrosy, Kreis-Wirtschaftsförderer Rainer Graalfs, Jevers Kämmerer Dietmar Rüstmann und Umweltminister Olaf Lies (SPD) nahmen an dem Treffen teil.

Der Neubau


 Grundstücksfläche: 10 000 m²
 Hallengröße: 4000 m²
 Stellplätze: 10 000 Paletten
 Innovationszentrum: ca. 400 m²
 Baubeginn: Anfang 2019
 Inbetriebnahme: Herbst 2019

Geplant ist auf dem Grundstück am Hillernsen Hamm eine Erweiterung der Logistikflächen und der Bau eines Innovationszentrums, beides soll im Herbst 2019 in Betrieb gehen. „Das Zentrum ist ein Novum“, sagte Wagner. Dort sollen Kundenschulungen, Produktentwicklung und Produktdarstellung untergebracht werden. „Dort wollen wir Anwendungsbeispiele für unsere Produkte zeigen.“

Außerdem entsteht auf 4000 Quadratmetern eine voll automatisierte Logistikhalle mit 10 000 Palettenstellplätzen. Nur so könne der rasant wachsende Kapazitätsbedarf für neue Produkte gedeckt werden, berichtete Vorstandsmitglied Christian Spiegelberg, der für Vertrieb und Marketing zuständig ist.

Hase Safety Group


 1937 Gründung der Lederfabrik Karl Hase in Danzig
 1946 Verlegung des Firmensitzes nach Wilhelmshaven
 1983 Das Unternehmen geht an die Nordfrost-Gruppe
 1995 Theodor und Edith Wagner werden Eigentümer der Lederfabrik
 1997 Umzug nach Jever
 2004 Neubau des Firmengebäudes
 2011 Erweiterung des Firmensitzes
 2019 Erweiterung

Die Hase Safety Group, die mit den drei Tochtergesellschaften Hase Safety Gloves GmbH, Hase Safety Workwear GmbH und Remisberg GmbH Sicherheits- und Arbeitsschutzhandschuhe, Schutzausrüstung sowie Bekleidung und Sicherheitsschuhe für den Forstbereich produziert und vertreibt, hat sich in den vergangenen Jahren auf neue Geschäftsfelder konzentriert. „Die Investitionen am Standort Jever sind nötig zur Weiterentwicklung des Unternehmens“, sagte Spiegelberg.

Bereits ab 2011 hatte das Unternehmen eine neue Logistikhalle gebaut. Der zweite Bauabschnitt wurde 2014 fertig. Damals war man davon ausgegangen, dass die Flächen für mindestens zehn Jahre ausreichen werden. Lag die Auslastung zunächst auch nur bei 15 bis 20 Prozent, stieg sie 2016/17 bereits auf 55 Prozent. „2018 kam der große Knall, wir erreichten Auslastungen von 85 bis 90 Prozent“, sagt Spiegelberg.

Derzeitige Größe


 Grundstücksfläche: 20 000 m²
 Hallengröße: 5000 m²
 Stellfläche: 12 000 Palettenplätze, 8000 Grifflagerplätze
 Bürofläche: 2000 m²
 Mitarbeiter: ca. 50

Das bedeutete, dass die Entwicklung neuer Produkte gebremst werden musste. „Sonst hätten wir fremdeinlagern müssen, unsere Logistikflächen hätten nicht mehr ausgereicht.“ Die Hase Safety Group arbeitet mit Produktionsstätten unter anderem in China, Indien und Pakistan zusammen. „Dort werden bis zu zwei Millionen Paar Handschuhe täglich gefertigt. Der Markt ist gigantisch“, sagt Spiegelberg. Der Jahresumsatz liegt jenseits der 30 Millionen Euro bei immer noch zweistelligem Wachstum.

Die Entscheidung für die Erweiterung in Jever sei eine bewusste, betonte Wagner. „Das ist eine ganz tolle Geschichte für Jever“, sagte er. Mindestens 15 neue Vollzeitarbeitsplätze werden entstehen, so Wagner.

Die Container werden übrigens über den Jade-Weser-Port angelandet und nach Jever gefahren. Der Baustellen- und Logistikverkehr rollt künftig über die neue Zufahrtsstraße im Gewerbegebiet.

Unterstützt wurde das Projekt von der Wirtschaftsförderung des Kreises, die bei der Antragsstellung geholfen hat. Das Land fördert die Erweiterung außerdem mit 1,5 Millionen Euro aus GRW-Mitteln.

Rahel Wolf Agentur Hanz / Redaktion Jever
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