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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Nächste Erweiterung in Rahrdum

12.11.2019

Jever Mit satter Mehrheit von 22 Stimmen hat Jevers Stadtrat der Fortschreibung des Masterplans „Perspektive Jever“ für 2020/21 zugestimmt. Allein mehrere Ratsleute der SPD enthielten sich. Der Grund: Die SPD-Fraktion lehnt den Ankauf von weiterem Bauland für 800 000 Euro durch die Stadt ab.

„Wir meinen, dass Jever genug Bauflächen hat – wir brauchen keine weiteren Grundstücke“, sagte Fraktionschef Dieter Janßen. Seine Fraktion wolle diesen Grundstückserwerb in Rahrdum auf keinen Fall. „Wir wollen, dass in Rahrdum und Cleverns die Lücken bebaut werden“, betonte er. Auch die Grünen sehen keinen Bedarf an einem weiteren Neubaugebiet, sagte Olaf Harjes.

Wenn alle im Masterplan aufgeführten Maßnahmen umgesetzt werden, dann wird die Stadt Jever am Ende 41,303 Millionen Euro in neue und verbesserte Infrastruktur investiert haben.

Für 2020 stehen Investitionen von 6,538 Millionen Euro im Plan, darunter
 Erschließung/Endausbau von Neubaugebieten und Straßenausbau
 Planung Radweg L 813
 neues Feuerwehr-Fahrzeug
 Grunderwerb für den Ausbau der Feuerwache Milchstraße
 Ausbau der Paul-Sillus-Schule zur Ganztagsschule

Wie Bürgermeister Jan Edo Albers erläuterte, will die Stadt jetzt zugreifen, bevor die im Flächennutzungsplan und im Regionalen Raumordnungsprogramm des Landkreises als Baugebiet ausgewiesenen Flächen anderweitig verkauft werden. „Es geht auch gar nicht darum, jetzt ein weiteres Baugebiet auszuweisen. Es geht darum, Zugriff auf Flächen zu haben, die als Baugrundstücke verkauft werden wollen, wenn irgendwann weiterer Bedarf besteht“, betonte Albers.

Und die potenziellen Baugrundstücke, die das Lückenkataster im Außenbereich aufzeige, seien eben Privatgrundstücke – „darüber können wir nicht verfügen“, sagte er. Und: „Baulandkauf in Jever heißt: Wir erwirtschaften ein Plus, mit dem wir Infrastruktur erwirtschaften.“

„Wir geben ein bisschen Papier her und erhalten einen echten Gegenwert“, sagte auch Udo Albers (SWG). Und Stephan Eden (CDU) mahnte, der Rat müsse endlich beginnen, in Dekaden zu denken und nicht von heute auf morgen.

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Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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