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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Höhere Kosten der Bauherren kein Problem der Stadt

23.08.2018

Jever Der jeversche Bauausschuss hat grünes Licht für die Änderung des Bebauungsplans 17 T „Sport- und Freizeitzentrum, Teilbereich Tennisanlage“ gegeben: Auf der rund 6000 Quadratmeter großen Fläche am Schurfenser Weg/Hohler Weg direkt vor der MTV-Anlage soll ein weiterer neuer Kindergarten entstehen.

Dazu muss das Grundstück als „Fläche für Gemeinbedarf“ festgeschrieben werden, erläuterte Planer Herbert Weydringer. Da der Baubeginn bereits für Anfang 2019 geplant ist, soll das Bauleitplan-Verfahren verkürzt werden. Das sieht Weydringer als problemlos an – berücksichtigt wird bei der Planung, dass die Zufahrt zum MTV-Gelände frei bleibt.

Allerdings: Wenn das Grundstück als Fläche für Gemeinbedarf ausgewiesen wird, kann der Kindergarten-Neubau nicht wie angedacht später einmal als Wohnhaus genutzt werden, falls irgendwann die Betreuungszahlen wieder zurückgehen. So handhabt die Stadt Jever es bei der neuen Krippe an der Schützenhofstraße.

„Wir gehen davon aus, dass wenn wir irgendwann einmal zu viele Kindergartenplätze in Jever haben und Rückbau ansteht, die Umnutzung der Krippe Schützenhofstraße ausreichen wird“, sagte Bürgermeister Jan Edo Albers: Denn dort könnte Wohnraum entstehen.

Geplant ist beim neuen Kindergarten im Freizeitgelände ein ähnlicher Bau wie an der Hammerschmidtstraße. Auf das Grundstück würde ein Bau von 60 bis 75 Metern Länge passen.

Ebenfalls zugestimmt haben die Ausschussmitglieder der Abwägung des Bebauungsplans 106 „westlich beim Dünkagel“: auf der rund 1,1 Hektar großen Fläche südlich des Friesenwegs sollen Baugrundstücke entstehen – und zwar rechts niedrigere Häuser, die sich ans bestehende Wohngebiet anpassen, links höhere Gebäude.

Für alle neuen Häuser gilt: Maximal zwei Wohneinheiten sind zulässig. Damit folgt die Stadt nicht der Anregung des Landkreises Friesland, dort auch große Mehrfamilienhäuser zuzulassen.

Kein Problem sehen Rat und Verwaltung bei den sulfatsauren Böden: Das seien für Jever typische Bodenverhältnisse, mit denen beim Hausbau umgegangen werden kann.

Und die möglichen höheren Gründungskosten der Häuslebauer seien für einen Bebauungsplan nicht hinderlich.

Melanie Hanz
Agentur Hanz
Redaktion Jever
Tel:
04461 965311
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