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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Freibäder vor neuen Rekorden

28.07.2018

Jever /Schortens /Sande Puh, ist das heiß. Alle suchen Abkühlung und Erfrischung. Wer Urlaub, Ferien, Wochenende oder Feierabend hat, der will nur noch ans Wasser. Nicht nur die Küstenbäder sind rappelvoll, auch die Freibäder und Badeseen erleben einen Besucherandrang wie seit Jahren nicht mehr. Etliche Bäder haben zur Hälfte der Saison schon deutlich mehr Besucher als in der gesamten Saison der Vorjahre.

20 000ste Besucherin

Im Freibad Jever schritt Anfang der Woche die 20 000ste Besucherin durchs Tor – das sind schon gut 7000 mehr als in der gesamten Saison der Vorjahre. Und der Sommer und die Saison ist noch lange nicht vorbei: „Wenn das Wetter so bombig bleibt, sind 30 000 bis 35 000 Gäste für diese Saison durchaus realistisch“, sagt Bäderleiter Chris Schäfer. Pro Tag kämen zurzeit rund 800 Besucher. Spitzentag der laufenden Saison war der vergangenen Dienstag mit 1229 Gästen.

Das letzte gute Freibadjahr gab es 2014 mit am Saisonende knapp 23 000 Besuchern im Freibad Jever. Einen vergleichbaren Sommer wie diesen gab es hier zuletzt 2003.

Die Freibad-Saison in Jever dauert noch bis zum 31. August – und wenn dem Sommer bis dahin nicht die Puste ausgegangen ist, kann die Saison noch bis zum 15. September verlängert werden.

In Schortens werden die Besucherzahlen mit der organisatorischen Umwandlung des Naturfreibades in eine Badestelle mit freiem Eintritt zwar nicht mehr erfasst, aber auch dort herrscht zurzeit ein Badebetrieb wie seit Jahren nicht mehr.

„Das ist die beste Saison seit mindestens zehn Jahren“, freut sich Schortens’ Bäderleiter Peter Kramer. Die Bestmarke für das ehemalige Naturfreibad Heidmühle datiert aus dem Sahara-Sommer 2003 mit rund 48 000 Badegästen. „Ich schätze, davon sind wir dieses Jahr nicht weit entfernt“, sagt Kramer.

Es sind trotz der Hitze keine geballten Besuchertrauben von 2000 und mehr Gästen gleichzeitig vor Ort. Es sei mehr ein Kommen und Gehen über den ganzen Tag verteilt. „Viele kommen nur für eine Stunde, springen kurz ins Wasser und gehen dann wieder“, so Kramer.

Umwandlung Badestelle

Mit der Umwandlung in eine Badestelle ist in Schortens der Eintritt grundsätzlich kostenlos und die Badestelle deutlich länger geöffnet: von morgens 7 Uhr bis abends 22 Uhr. Das macht sich auch sehr positiv für die Strandgastronomie bemerkbar. Ein fixes Saisonende ist an der Badestelle – im Gegensatz zum Freibad – nicht mehr vorgesehen: Je nach Wetter kann das hier bis weit in den Oktober so weitergehen.

Kehrseite der neuen Schortenser Badefreuden: Es gibt keine Wasseraufsicht mehr. Die Besucher baden auf eigene Gefahr. Mehrsprachige Schilder und Piktogramme weisen die Gäste auf die neuen Regelungen hin. Gleichwohl gibt es einen Ordnungsdienst vor Ort, der in regelmäßigen Abständen nach dem rechten sieht und unter anderem auch zwischendurch die Sanitäranlagen reinigt.

Beliebt und Besuchermagnet ist zudem der Sander See. Auch dort herrscht Hochbetrieb wie seit vielen Jahren nicht mehr, auch dort werden aber keine Besucherzahlen erfasst.

Blaualgen-Belastung

Am See in Sande, für den in dieser Woche zwischenzeitlich wegen Blaualgen-Belastung ein Badeverbot ausgesprochen worden war, suchen an sehr heißen Tagen jeweils rund 2000 Besucher Abkühlung. Auch viele Wilhelmshavener, die einst den Geniusstrand besuchten, kommen nun nach Sande. Der Sander See ist eine öffentliche Anlage und das ganze Jahr rund um die Uhr geöffnet. Die DLRG ist an sonnigen Tagen am Wochenende vor Ort.

Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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