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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Seniorenwohnheim in Jever öffnet nächstes Jahr

16.05.2019

Jever Heiko Friedrich, Geschäftsführender Gesellschafter der Unternehmensgruppe Pflegebutler, ist stolz auf seinen Neubau an der Mühlenstraße in Jever. Am Mittwoch wurde Richtfest gefeiert am künftigen Seniorenwohnheim. Es ist Haus Nummer 8 – die Häuser Nummer 9 und 10 entstehen parallel in Dornum und Hesel. Und Nummer 11 wird das Pflegebutler-Wohnheim in Schortens: Im August/September ist dort Baustart – das bedeutet: Die Bauleute ziehen von der Baustelle Jever direkt weiter.

„Das geht nur, weil wir eng und partnerschaftlich zusammenarbeiten“, dankte Friedrich seinem Generalunternehmer, der Firma Gerd Eilers aus Bockhorn. Deren Geschäftsführer Manfred de Graaf, zugleich Zimmerermeister, sprach den Segensspruch über das Gebäude: „...dass man im hohen Alter dann, gesund und in Frieden dort leben kann.“

Auch die Firma Kapels Architekten sind schon lange im Boot: Das Gebäude in Jever ist das sechste, das man gemeinsam geplant und gebaut habe, sagt Architektin Marika Rütters.

Der Pflegebutler-Bau in Jever war eine schwierige Geburt, blickte Friedrich zurück auf Konflikte mit den Nachbarn und die teure und aufwendige Baugrundsanierung: Auf der Fläche befand sich einst eine Müllkippe, später eine Tankstelle. Und trotz vorheriger Erkundung: „Die Altlasten lagen tiefer und waren deutlich mehr als erwartet“, so Friedrich. Auch die Gründung des dreigeschossigen Baus mit Staffelgeschoss wurde teurer.

Aus den ursprünglich 9,5 Millionen Euro Investitionssumme sind so mittlerweile 11 Millionen Euro geworden – inklusive Mobiliar.

„Es ist beeindruckend, wie sich der Bau entwickelt – die Wohnanlage wird das Stadtbild in diesem Bereich wie erhofft aufwerten“, sagt Jevers Bürgermeister Jan Edo Albers: „Das wird ein schönes Angebot für die Menschen, die hier einziehen.“

72 Senioren-Appartements entstehen an der Mühlenstraße. „Wir haben schon 46 Anmeldungen“, berichtet Friedrich. Und Bewerbungen auf die mehr als 70 Stellen in dem Pflegebutler-Wohnheim gibt es auch schon reichlich. „Fachkräftemangel? Spüren wir nicht“, sagt er: „Wir sind mittlerweile das Unternehmen in der Region, das am besten bezahlt und wir bieten unseren Mitarbeitern zusätzlich eine Menge“, betont Friedrich. Hinzu komme, dass in Pflegebutler-Einrichtungen zehn Prozent mehr Mitarbeiter eingesetzt werden als üblich. Und das schaffe eine angenehme Arbeitsatmosphäre.

Die Eröffnung ist übrigens für 1. März 2020 geplant. Sechs Wochen zuvor werden die Bauarbeiten komplett abgeschlossen sein – dann beginnt die Möblierung. Das Konzept der Gruppe: Senioren können in den Appartements komplett autark leben und bei Bedarf Service dazubuchen – vom Wäschewaschen bis zur Vollpflege.

Im zweiten Bauabschnitt entstehen westlich des Wohnheims fünf weitere – größere – Wohnungen für betreutes Wohnen. Wann dann die Bebauung der östlichen Grundstücksseite startet, ist noch offen. Beide Teilflächen hatte Pflegebutler an einen anderen Bauherren abgegeben.

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Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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