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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Die meisten Reisegäste reagieren mit Verständnis

08.02.2019

Jeverland Tanja Sommer vom „Reisebüro Columbus“ in Jever ist überzeugt: „Wir kriegen das alles hin.“ Zwar bedeutet die Insolvenz der Fluggesellschaft Germania für sie und ihr Team Mehrarbeit – „aber dafür sind wir letztendlich ja auch da“.

Wie berichtet, hat die Berliner Airline Germania ihren Flugbetrieb eingestellt und Insolvenzantrag gestellt. Betroffen sind die Germania Fluggesellschaft GmbH und ihr Schwesterunternehmen für technische Dienstleistungen, die Germania Technik Brandenburg GmbH, sowie die Germania Flugdienste GmbH. Das hatte das Unternehmen in der Nacht zu Dienstag mitgeteilt.

Auch Reisende aus dem Jeverland sind davon betroffen – und brauchen nun Alternativ-Flüge. Aber: „Unsere Kunden sind nicht verärgert. Im Gegenteil: Sie reagieren mit Verständnis“, sagt Tanja Sommer. Chaotische Zustände? Gibt es im „Reisebüro Columbus“ nicht. „Davon kann überhaupt nicht die Rede sein. Uns tun nur die Kunden sehr leid, die direkt einen Flug bei Germania gebucht haben. Das Geld ist auf jeden Fall weg.“

Keine Rückerstattung

Denn für Selbstbucher gibt es keine Erstattung des Flug­tickets.

Anders sieht es bei Pauschalreisenden aus – hier können sich die Reisenden für Ersatzbeförderung an den Reiseveranstalter wenden. Das betrifft auch nahezu 100 Prozent der betroffenen Kunden des „Reisebüro Schaub“ in Jever. „Unsere Kunden sind beinahe tiefenentspannt“, sagt Petra Grabbe. „Es gibt jemanden, der in neun Tagen abreist und für den es noch keine Lösung gibt – aber selbst dieser Kunde macht sich keine Sorgen.“

Wenig Verständnis haben die Kunden jedoch dafür, „dass die Fluggesellschaft nicht durch die Bundesregierung gerettet wird“, sagt Petra Grabbe. „Das hat bei Air Berlin auch geklappt – bei Germania würde sogar weitaus weniger Geld benötigt.“ Die Bundesregierung hatte Air Berlin mit einem Kredit unterstützt.

Beunruhigung bei seinen Kunden hat dagegen Peter Rüdiger von „Annegrets Reisen“ aus Schortens festgestellt. „Es ist eine ganz wichtige Airline, die da weggefallen ist. Viele Kunden machen sich Sorgen“, sagt Rüdiger.

Veranstalter in der Pflicht

Ihm selbst seien die Hände gebunden. „Jetzt stehen die Reiseveranstalter in der Pflicht. Sie müssen sich um Ersatz kümmern.“ Priorität hätten allerdings diejenigen, die sich gerade im Ausland befinden, festsitzen und auf ihren Rückflug warten. „Es gibt Kunden, die im Mai oder im September fliegen, die schon jetzt ihren Alternativ-Flug wissen wollen. Doch das geht momentan nicht.“ Die Flüge würden zeitlich nach und nach abgearbeitet.

Aber Peter Rüdiger versucht auch, Entwarnung zu geben: „Die Reiseveranstalter arbeiten mit Hochdruck an Lösungen und versprechen, sich um Ersatz zu kümmern. Und das wird auch passieren.“

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Antje Brüggerhoff Agentur Hanz / Redaktion Jever
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