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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Blühflächen einfach stehen lassen

18.10.2019

Jeverland Noch stehen die Ringelblumen auf den Blühflächen in Friesland in voller Blüte – und je nachdem, wie kalt es in den kommenden Monaten sein wird, werden sie auch noch lange weiterblühen.

Die untere Naturschutzbehörde beim Landkreis Friesland hat mit Blick auf das endende Gartenjahr Tipps zum Umgang mit Insekten-Blühflächen im Garten zusammengestellt. Der Landkreis hatte zur Förderung der Biodiversität, insbesondere um Insekten mehr Nahrung zu bieten, mit Unterstützung der Städte und Gemeinden im Frühjahr kostenfrei Saatgut-Tütchen für Blühflächen in privaten Gärten verteilt – und auch darin waren reichlich Ringelblumensamen.

„Auch wenn die Blütezeit der Pflanzen nun weitgehend vorbei ist, dienen die Halme und Stängel in der kalten Jahreszeit Insekten als Lebensraum: Sie nutzen diese als Versteck und Überwinterungsquartier“, erklärt die untere Naturschutzbehörde.

Zudem bietet eine ausgeblühte Blumenwiese unter anderem Maskenbienen die Möglichkeit, Nistplätze anzulegen. Und die Samen der Pflanzen bilden auch im Winter eine Nahrungsquelle für Singvögel. Die untere Naturschutzbehörde empfiehlt deswegen folgendes:
 die Blüh-Flächen sollten in diesem Jahr nicht mehr gemäht, sondern einfach stehen gelassen werden.
 Da das Saatgut des Landkreises und auch weiteres Saatgut – etwa das der NWZ und der Friesenenergie – Saaten mehrjähriger Blühpflanzen enthält, kommen diese Pflanzen im nächsten Frühjahr wieder. Die Flächen sollten dafür nicht gedüngt werden.
 Anfang März, sobald die ersten Pflanzen wieder keimen und austreiben, sollten die Blühflächen abgemäht und das Schnittgut entfernt werden. Die Entfernung des Schnittguts ist notwendig, damit die Blühpflanzen wieder schön aufwachsen können. Zugleich soll durch das rottende Schnittgut nicht das Wachstum von Gräsern durch das hohe Nährstoffangebot gefördert werden. Die Gräser treten sonst in Konkurrenz um Licht und Platz mit den Blühpflanzen.


Mehr Infos unter   www.friesland.de 
Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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