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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Kooperation: Junge Leute gezielt in Arbeit bringen

18.10.2016

Friesland Im Friesland wird es künftig eine Jugendberufsagentur geben. Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung haben am Montag der Landkreis Friesland und die Agentur für Arbeit Oldenburg-Wilhelmshaven unterschrieben.

„Das Angebot richtet sich an junge Menschen, deren Lebenslauf bisher nicht ganz glatt gelaufen ist“, sagten Landrat Sven Ambrosy und Dr. Thorsten Müller, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Oldenburg-Wilhelmshaven. „Das können zum Beispiel Schulabbrecher sein oder Menschen mit sozialen Problemen.“ Ziel der gemeinsamen Arbeit sei, die jungen Leute besser in den Arbeitsmarkt zu integrieren.

Grundsätzlich erhält jeder junge Mensch unter 25 Jahren im Jobcenter und in der Arbeitsagentur eine individuelle, berufliche Beratung. Die Jugendberufsagentur bündelt jetzt diese Beratungsleistungen für benachteiligte Jugendliche und junge Erwachsene. Das heißt, sie schafft eine konkrete Anlaufstelle mit Sprechstunde allein für die jungen Arbeitslosen.

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Neben der Berufsberatung soll es eine sozialpädagogische Beratung geben, eine Vermittlung in Ausbildung oder Beschäftigung, psychosoziale Beratung, Schuldner- und Suchtberatung sowie Angebote der Jugendsozialarbeit. „Neben den vielen Beratungsmöglichkeiten sollen zum Beispiel auch Sozialpädagogen dafür sorgen, dass die jungen Menschen morgens aus dem Haus und zur Arbeit gehen“, sagt Müller. „Wir hoffen, dass wir für diese Angebote auch ausreichend Mitarbeiter finden.“

In Friesland gibt es mit Stand August etwa 200 Arbeitslose unter 25 Jahren. Hinzu kämen etwa 770 junge Menschen, die derzeit noch in der Schule sind, aber danach eine Ausbildung beginnen wollen. „So hätten wir etwa um die 1000 potenzielle Kunden – sofern sie tatsächlich Förderbedarf haben“, sagt Jürgen Lietsch. Er ist Teamleiter der Berufsberatung der Agentur für Arbeit.

Vor etwa zwei bis drei Jahren sei das erste Modell einer Jugendberufsagentur in Hamburg gestartet. Auch in Oldenburg und in Delmenhorst gibt es das Angebot schon seit etwa einem Jahr.

„Und ich freue mich, dass Friesland jetzt auch mit dabei ist“, sagt Müller. „Es macht einfach Sinn, für diese jungen Menschen zusammenzuarbeiten – keiner soll auf seinem Lebensweg verloren gehen.“

Antje Brüggerhoff Agentur Hanz / Redaktion Jever
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