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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Energie: Kaum Interesse an Nahwärmeversorgung

10.08.2010

WADDEWARDEN Wenig Interesse zeigten die Waddewarder Bürger an der Infoveranstaltung über die Versorgung mit Nahwärme durch eine Biogas-Anlage. Vertreter der kürzlich gegründeten Genossenschaft Nahwärme Ardorf mit stv. Aufsichtsratsvorsitzendem Wilhelm Ihnen und Jens Lehmann vom Vorstand berichteten über den langen Weg von der Gründung der Genossenschaft, der Planung bis hin zum Bau des Leitungsnetzes in Ardorf. Ab Oktober sollen die ersten Haushalte an die Anlage von fünf Landwirten angeschlossen werden. Während in Ardorf an die 110 Haushalte angeschlossen werden, wären es in Waddewarden maximal 50.

Diese gilt es nun zu finden, um das Projekt in Waddewarden, dort gibt es 320 Haushalte, realisieren zu können.

Aus der Bürgerschaft meldeten sich fünf Interessenten, die sich um den weiteren Fortgang kümmern. Werner Klarmann, Armin Jansen, Rainer Eiben, Helmut Bruhnken sowie ein Vertreter der Dorfgemeinschaft Waddewarden wollen in den nächsten Wochen die Idee voranbringen. Mit Wärme sollen die Haushalte über ein Blockheizkraftwerk versorgt werden, das mit Biogas betrieben wird.

Nach Aussage von Ihnken und Lehmann mussten die Mitglieder der Genossenschaft Ardorf einen Anteil von 1500 Euro für die Planung und die Infrastruktur zeichnen. Insgesamt werden 1,3 Millionen Euro investiert. Die 8,5 Kilometer langen Leitungen liegen fast alle im öffentlichen Bereich. Der Gaspreis ist den Verbrauchern für zehn Jahre zugesichert worden. Die Genossenschaft erhält über diesen Zeitraum das Gas kostenfrei und stellt es den Mitgliedern zur Verfügung. Überschüsse kommen den Mitgliedern zu Gute.

Die Versorgungssicherheit ist durch die unterschiedlichen Energien wie Öl, Gas und Biogas gewährleistet. Zwei Pufferbehälter sollen den Energiebedarf in Spitzenzeiten ausgleichen. „Vorteil der Nahwärme ist der Wegfall von Betriebskosten durch den Schornsteinfeger“, klärte Ihnen auf. Außerdem liege der Wirkungsgrad gegenüber anderen Heizsystemen bei über 80 Prozent. „Das Projekt ist zukunftsorientiert“ meinte Lehmann abschließend.

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