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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Tourismus: Kein Schnellschuss zum Stadtmarketing

03.09.2013

Jever Dieses Fass bleibt bis auf weiteres geöffnet: Jevers Bürgermeisterin Angela Dankwardt hat am Montag angekündigt, dass sie in ihrer Amtszeit, die im November ausläuft, anders als angekündigt der Jever Marketing und Tourismus keine neue Organisationsstruktur mehr geben wird. „Die neue Struktur des Stadtmarketings ist so grundlegend wichtig für die Stadt, dass ein Schnellschuss keinen Sinn macht“, sagte sie. Zudem reiche die Zeit bis zu ihrem Amtsende auch nicht mehr aus.

Wie berichtet, steht seit Jahresanfang, als der damalige Geschäftsführer der Marketing GmbH Jochen Gemeinhardt seine Stelle kündigte, eine Umstrukturierung des Stadtmarketings im Raum. Alle drei Bürgermeister-Kandidaten haben dazu Stellung bezogen und sehr unterschiedliche Ansichten darüber, wie es mit dem Marketing in Jever weitergehen soll.

„Auch deshalb werde ich mich aus diesem Vorgang zurückziehen“, sagte Dankwardt. Damit sei die Umstrukturierung der Jever Marketing und Tourismus GmbH die erste Aufgabe, die der neue Bürgermeister gemeinsam mit dem Rat zu erledigen haben wird. Um den Druck etwas herauszunehmen, hat der als ehrenamtliche Interims-Geschäftsführer der GmbH bestellte Helmer Schönheim angeboten, bis März 2014 weiterzumachen – „wenn das gewünscht ist“.

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Schönheim wie auch Dankwardt betonten allerdings, dass das Stadtmarketing in Jever – gleich in welcher Organisationsform – in der bisherigen Größe notwendig sei. Wichtig sei, dass das Stadtmarketing finanzielle Planungssicherheit erhalte. Das ist auch Ergebnis der Studie zur Struktur des Stadtmarketings, die die Stadt Jever in Auftrag gegeben hatte (die NWZ  berichtete). „Sie sagt klipp und klar, dass das Stadtmarketing mehr finanziellen Spielraum braucht“, so Schönheim. Zurzeit werde jeder Euro zweimal herumgedreht und lange überlegt, ob man ihn ausgeben könne oder nicht, berichtete er.

Für Planungssicherheit soll der Fremdenverkehrbeitrag sorgen, der zum 1. Juli erhoben wird. Mehr Geld als bisher spült die Tourismussteuer zwar nicht aufs Konto des Stadtmarketings, doch er erlaube Finanzplanung – und das gab es bisher nicht, sagte Marketing-Mitarbeiterin Maike Theesfeld.

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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