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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

„Kein Fracking-Gas in Etzel“

12.06.2019
Betrifft: Plan für die Zukunft der Kavernen, NWZ vom 6. Juni

Wenn der Bereichsleiter der Storag Etzel, Joachim Schweinsberg, zur Zukunft der Kavernen als Wasserstoff-Lager sagt: ,Alle reden vom Wasserstoff, aber keiner tut etwas. Es gibt noch keine Abnehmer von Wasserstoff’, dann ist das schon sehr holzschnittartig formuliert. Zu diesem Zeitpunkt konnte er den Antrag der Mehrheitsgruppe im Kreistag Friesland auf Erstellung einer Wasserstoffstrategie (NWZ vom 5. Juni) noch nicht kennen, aber die seit einigen Jahren von der EWE in Werlte betriebene Power-to-Gas (PtG)-Anlage, deren Ergebnisse derzeit ausgewertet werden. „Wir haben (...) das Thema ,Power to Gas’ bzw. ,Power to X’ in unserer Strategie verankert, da wir dort große Potenziale sehen“, so EWE-Chef Stefan Dohler in einer E-Mail vom 4. März. Da muss die Storag hoffentlich nicht mehr ganz so lange auf ein neues Geschäftsfeld warten. Herr Schweinsberg hätte an dieser Stelle besser anprangern sollen, dass der Gesetzgeber die steuerliche Benachteiligung der PtG-Anlagen bis heute noch nicht beseitigt hat.

Dass keiner was tut, stimmt aber für das ,Windgas’ vom Energieversorger ,Greenpeace Energy’ schon mal gar nicht. Seit mehr als fünf Jahren beziehe ich Erdgas mit einem steigenden Anteil von Wasserstoff, der aus überschüssigem Windstrom in PtG-Anlagen erstellt wird. Noch wird bei weitem nicht so viel ,grüner’ Wasserstoff erzeugt, wie das Erdgasnetz verträgt. Von dem dann anschließend notwendigen Schritt der Methanisierung sind wir noch weit entfernt.

Bei dem in Wilhelmshaven geplanten LNG-Terminal schließlich soll der Import hauptsächlich auf US-amerikanischem Fracking-Gas liegen. Dagegen sollte man sich aus Gründen des Umweltschutzes zur Wehr setzen. In Etzel kommt hoffentlich niemals Fracking-Gas an.

Martin Heinze
Varel

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