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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

SCHÜTZENVEREIN: Keine Ruhe auf dem Schießstand

17.07.2008

VAREL Der Schützenverein Varel kann seinen Pistolenschießstand in Streek vorerst nutzen. An drei Wochentagen zwischen 17 und 20 Uhr darf der Pistolenschießstand für den Übungsbetrieb genutzt werden.

Grundsätzlich soll aber kein Schießbetrieb an Sonnabenden und Sonntagen stattfinden. Das ist das Ergebnis eines Vergleichs in dem Rechtsstreit zwischen Anwohnern und dem Schützenverein Varel.

Der jetzt geschlossene Vergleich war nach einem Ortstermin und Probeschießen auf dem Pistolenschießstand (es ging im so genannten Eilverfahren vor dem Verwaltungsgericht Oldenburg um die aufschiebende Wirkung gegen die Nutzung des Schießstands) geschlossen worden, berichtete Rechtsanwalt Klaus Flade, der einen Anwohner in der Sache vertritt.

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Der klagende Anwohner hat sich bei dem Ortstermin des Verwaltungsgerichts in Streek bereit erklärt, den Schießbetrieb an drei Wochentagen zuzulassen, bis in der Hauptsache entschieden ist. Im Gegenzug soll kein Schießbetrieb an Sonnabenden und Sonntagen stattfinden. Ausnahmsweise, so hält es das Protokoll fest, dürfen zu Wettkampfzwecken an fünf Wochenendtagen Schießveranstaltungen stattfinden (sonnabends von 15 bis 19 Uhr, sonntags von 10 bis 14 Uhr). An Feiertagen, die auf einen Wochentag fallen, dürfen danach keine Schießveranstaltungen stattfinden.

„Wir freuen uns, allen mitteilen zu können, dass unser Pistolenstand durch die zuständigen Behörden und Ämter sowie durch das Verwaltungsgericht wieder freigegeben wurde und wir den Trainingsbetrieb (vorerst in eingeschränkter Form) wieder aufnehmen können“, kommentiert Schützenvereins-Präsident Hans-Joachim Seweron das Ergebnis des Probeschießens und des Ortstermins.

Anderer Auffassung ist Rechtsanwalt Flade. Es habe lediglich einen Vergleich im Eilverfahren gegeben. Bis zum Ende des so genannten Hauptsacheverfahrens vor dem Verwaltungsgericht habe man dem Übungsbetrieb an drei Wochentagen zugestimmt. Bis das Verwaltungsgericht in der Hauptsache entscheidet, können anderthalb Jahre vergehen. An einer Sache ändere sich nichts, nämlich an der Lärmentwicklung durch den Pistolenstand, von der sein Mandant betroffen ist: „Dieser Krach geht an die Substanz.“

Unterdessen haben die Vareler Schützen für Sonntag, 20. Juli, zum Königsfrühstück geladen (10 Uhr, „Zur Linde“ in Rallenbüschen, die NWZ berichtete). Am Sonnabend, 19. Juli, soll das Königspaar ermittelt werden. Dazu werden die Schützen am Nachmittag mit dem Luftgewehr ihre Majestäten ermitteln. Der beste Schuss (von dreien) zählt. Traditionsgemäß werden drei Böller gegen 19.45 Uhr den neuen König und die neue Königin ankündigen. 46 Mitglieder hat der Vareler Schützenverein.

Hans Begerow Leitung / Politik/Region
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