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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Ratssitzung: Kindergarten-Umzug fest im Blick

30.09.2015

Hohenkirchen Die Gemeinde Wangerland wird als konkrete Maßnahme im Rahmen des Städtebauförderungsprogramms „Kleinere Städte und Gemeinden – überörtliche Zusammenarbeit und Netzwerke“ mit Hilfe von Fördermitteln den Kindergarten Hohenkirchen komplett in die bisherige Grundschule verlegen. Ein entsprechender Beschluss fiel am Dienstagabend im Gemeinderat.

Wie berichtet, hatte die Gemeinde Wangerland gemeinsam mit Jever und Wangerooge und mit Hilfe der Niedersächsischen Landgesellschaft (NLG) in Oldenburg seit 2013 ein interkommunales „Integrierte Entwicklungs- und Handlungskonzept der öffentlichen und privaten Infrastruktur der Daseinsvorsorge“ vorangetrieben. Ziel des Programms ist, Kommunen im ländlichen Raum bei der Bewältigung des demografischen Wandels zu helfen und insbesondere Einrichtungen der Daseinsvorsorge zu erhalten.

Kosten von 785 000 Euro

Die Stadt Jever hat vom Programm bereits profitiert: Für den Neubau der Bürgerbegegnungsstätte „Graftenhaus“ am Alten Markt flossen Fördermittel in Höhe von 800 000 Euro.

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Auch ins Wangerland sollen Fördermittel fließen: Für den Umbau der Grundschule und den Einzug des Kindergartens rechnet die Gemeinde mit Kosten von rund 785 000 Euro, davon sollen 524 667 Euro vom Land kommen. „Möglicherweise steigt der Förderzuschuss noch auf 80 Prozent der Gesamtsumme“, sagte Bürgermeister Björn Mühlena.

Er freute sich, dass die Gemeinde die Förderung erhält, „denn es war nicht klar, ob Pflichtaufgaben überhaupt bezuschusst werden können“, sagte er.

Geplant ist der Umzug des Kindergartens in die Grundschule im Sommer 2016. Voraussetzung ist, dass die Grundschule komplett in die Räume des ehemaligen Progymnasiums an der Oberschule Hohenkirchen verlegt werden kann. Laut Mühlena laufen darüber bereits Gespräche mit dem Landkreis als Träger der Oberschule.

Das Entwicklungs- und Handlungskonzept schlägt fürs Wangerland zwei weitere Maßnahmen vor: Zum einen den Umbau des bisherigen Kindergartens Hohenkirchen zur Nutzung durch den Sportverein Eintracht Wangerland, zum anderen Kauf und Sanierung des Oldorfer Dorfgemeinschaftshauses „Oll School“ durch die Gemeinde (die NWZ  berichtete). Für beide Vorhaben könnten ebenfalls Fördermittel fließen.

Dorftreff für Oldorf

Bei beiden Maßnahmen besteht allerdings noch viel Gesprächsbedarf, betonte Mühlena: „Wir müssen sehen, wie sich das finanziell darstellen lässt.“ Bei der Übernahme der alten Oldorfer Schule durch die Gemeinde als Dorfgemeinschaftshaus müssten sich die Oldorfer genauso intensiv wie etwa die Wiefelser und die Middoger um Betrieb und Bauerhalt kümmern.

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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