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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Kleinbusse für mehr Mobilität

28.01.2016

Tettens Der Bürgerverein Tettens plant für dieses Jahr weitere neue Veranstaltungen, die den Zusammenhalt und die Geselligkeit im Dorf stärken: Vorsitzender Jürgen Habben freute sich bei der Jahreshauptversammlung über positive Rückmeldungen zu einem Grünkohlessen und einer Radtour zum Skulpturen-Garten in Funnix. Auch das Apfelfest, das im vergangenen Jahr zum ersten Mal zu Erntedank im Pfarrgarten gefeiert wurde, soll wiederholt werden. „Das war ein toller Erfolg“, lautet die übereinstimmende Ansicht aller.

Gut aufgestellt

Der Bürgerverein Tettens hat fünf neue Mitglieder gewonnen: Damit besteht er nun aus 53 Personen, davon neun beitragsfreie Ehrenmitglieder. 2015 waren zwei Mitglieder ausgetreten und eines verstorben. Die Mitgliederwerbung soll fortgesetzt werden: Zu allen Veranstaltungen sind auch Nicht-Mitglieder eingeladen.

Auch die Kasse stimmt: Kassenwartin Annette Kissel konnte von satten Einnahmen berichten. Dennoch soll ein Sparkurs gefahren werden. Der Vorstand prüft viele kleine und größere Ausgaben, wie Geld gespart werden kann.

Im Frühjahr sollen dazu auch die Apfelbäume am Huniburger Weg wieder einen Erziehungsschnitt erhalten. Sie hatten der Arbeitsgruppe den Einsatz im vergangenen Herbst mit reichem Ertrag gedankt. Und dann überlegt der Bürgerverein auch noch, mit welchen Aktionen sich Tettens in diesem Jahr im Rahmen von „Wangerland – Erde und Flut“ in den Europa-Wettbewerb von „Entente Florale“ einbringen kann.

Habben blickte auf ein ereignisreiches erstes Jahr als Vorsitzender zurück: Der Vorstand sei mit guten Ideen gestartet, Bewährtes sei fortgesetzt und Neues begonnen worden, meinte er. So hat der Bürgerverein dafür gesorgt, dass jeden Donnerstag das Backmobil der Bäckerei Hoppmann in Tettens Station macht, um die Dorfbewohner mit frischen Backwaren zu versorgen. „Das klappt ganz gut“, sagte er.

Er berichtete außerdem, dass die Sitzbank wieder an ihrem angestammten Standort am Bahngleis am Huniburger Weg zum Verweilen einlädt. Infos über Tettens sind nun auf einem neuen Ortsplan im Schaukasten an der Molkerei zu erhalten – und auch der Bürgervereins-Schaukasten am Haus Habbens wird bestückt.

Mehrere Mitglieder halten sich in Sachen Windparkpläne der Gemeinde auf dem Laufenden, darüber hatten die Tettenser auch bei der Bürgersprechstunde in Tettens mit Bürgermeister Björn Mühlena diskutiert. Wie berichtet, liegt eine der vier Potenzialflächen für neue Windräder, für die zurzeit das Planverfahren läuft, südlich von Tettens.

Noch nicht weiter gekommen sind die Tettenser in Sachen Tief-Pflege: Zuständig wäre eigentlich die Sielacht, sagte Habben, doch die sieht keinen Bedarf, das Gestrüpp rechts und links des Grabens klein zu halten. Er habe selbst begonnen, Gestrüpp zu roden – „das könnten alle Anlieger selbst machen“, meinte er. Ärgerlich sei, dass die Verantwortung hin- und hergeschoben werde. Freundlicherweise sei die Gemeinde Wangerland den Tettensern im vergangenen Jahr entgegengekommen und habe grobflächig gerodet, „obwohl das nicht ihre Aufgabe ist“, betonte er.

Unter dem Punkt Kommunales wurde aus der Versammlung zudem angemahnt, dass der Hunde-Kottütenspender an der Molkerei lange nicht aufgefüllt worden und der dazugehörende Mülleimer lange nicht geleert worden sei. „Kräftig nutzen“, lautet der Appell des Bürgervereins an alle Hundehalter.

Bürgermeister Björn Mühlena, der ebenfalls bei der Hauptversammlung vorbeischaute, lobte Tettens als „gut aufgestellt“: „Mit Kindergarten und Grundschule, Freibad, Feuerwehr, zwei Sportplätzen, Theatergruppe und vielen Vereinen ist hier gut was los“, sagte er.

Weil sehr unwahrscheinlich sei, dass sich in Tettens oder anderen Dörfern des Wangerlands wieder ein Nahversorger ansiedelt, überlegt die Gemeindeverwaltung zurzeit, wie sie die Mobilität in den Dörfern verbessern kann. „Möglich wäre etwa der Einsatz von Kleinbussen für die Ortsanbindung“, kündigte Mühlena an. „Wir müssen die Leute dorthin bringen, wo sie einkaufen können.“

Das würde auch den Flüchtlingen helfen, die in Tettens wohnen: Oft versuchten sie, per Anhalter etwa nach Hohenkirchen zu gelangen.

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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