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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

„Knöllchen“ sorgen für Verdruss

09.04.2014

Varel Sandra Kuhr, eine NWZ -Leserin aus Bockhorn, wollte nur ein paar Unterlagen abgeben bei einem der Dienstleister des Krankenhauses. Mit ihren beiden kleinen Kindern fuhr sie zum Krankenhaus und stellte dort fest, dass sie nur einen 50-Euro-Schein und kein Kleingeld hatte. 14.56 Uhr hatte sie als Uhrzeit noch auf dem Parkscheinautomaten gesehen, als sie feststellte, dass sie gar kein Kleingeld parat hatte. Sie lief und gab die Unterlagen ab. Um 15.01 Uhr hatte sie schon ein „Knöllchen“ über 15 Euro, schilderte sie ihr Erlebnis in Varel der NWZ -Redaktion.

„Als es noch das Schrankensystem gab, konnte man am Parkscheinautomaten auch mit Scheinen bezahlen. Warum besteht diese Möglichkeit nicht?“, fragt Sandra Kuhr, die die Gebühr von 15 Euro als Abzocke empfindet. „Viele Betroffenen sagen, dass das Schrankensystem besser war“, weiß Gabriele Kipp, die im St.-Johannes-Hospital die Reklamationen wegen der Parkgebühren bearbeitet und den Beschwerdeführern geduldig Auskunft gibt. Das Schrankensystem war allerdings störungsanfällig, die Schranken mussten oft offen gelassen werden, so dass viele Krankenhausbesucher umsonst parkten.

Die gut 300 Parkplätze vor und hinter dem Krankenhaus werden jetzt von einer privaten Firma bewirtschaftet. Die ahndet jeden Parkverstoß mit einer Gebühr von 15 Euro, wobei fünf Euro auf die Halteranfrage entfallen, die fällig wird, wenn die Firma die Zulassungsdaten überprüfen lässt.

Wer die Parkzeit überschreite, habe ja die Möglichkeit nachzulösen, sagt Gabriele Kipp. Die Gebühr sei im Übrigen nicht hoch: 50 Cent pro angefangene Stunde auf den Parkplätzen vor und hinter dem Krankenhaus, lediglich für die Parkplätze direkt gegenüber dem Eingang muss ein Euro pro Stunde bezahlt werden.

Die Einschätzung, wie lange ein Autofahrer das Fahrzeug verlässt, sei für die Kontrolleure schwierig, bittet das St.-Johannes-Hospital um Verständnis. „Das Ticket ist ärgerlich, aber das System gibt es ja auch anderswo“, sagt Gabriele Kipp.

Sandra Kuhr jedenfalls hat eine Lehre aus dem Vorfall gezogen. „ich habe mir jetzt Kleingeld ins Auto gelegt, damit mir so etwas nicht wieder passiert.“

Hans Begerow Leitung / Politik/Region
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