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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Kreis investiert Millionen in Gymnasium

09.01.2016

Varel Der Landkreis Friesland investiert bis 2019 acht Millionen Euro in die Sanierung und Modernisierung des Lothar-Meyer-Gymnasiums (LMG) in Varel. Das bestätigte Landrat Sven Ambrosy auf Nachfrage der NWZ. Geplant ist eine Grundsanierung. „Das Gebäude und die Ausstattung sollen modernisiert werden“, kündigte Ambrosy an.

Der Kreistag hat diesen Masterplan durch den Beschluss zum Haushalt 2016 bereits beschlossen. Los geht es wie berichtet in diesem Jahr mit der Sanierung des Daches. Dafür ist die Summe von 450 000 Euro veranschlagt. Für das Jahr 2017 sollen Sanierungs-Gelder in Höhe von 2,8 Millionen Euro fließen, 2018 sollen 2,4 Millionen Euro und 2019 abschließend 2,3 Millionen Euro investiert werden.

„Wir werden den konkreten Zeit- sowie Maßnahmenplan in einer interfraktionellen Sitzung des Kreistags den Mitgliedern des Bau- und Schulausschusses vorstellen“, sagte Sven Ambrosy. Saniert werden müssen die Klassenräume, gerade im Hinblick auf die Inklusion. Zudem fehlt es an moderner IT-Technik. Das Gebäudemanagement der Kreisverwaltung prüft derzeit, welche Maßnahmen Priorität haben und nimmt zudem eine Kostenkalkulation vor.

Die vom Kreis anvisierten acht Millionen Euro für das LMG fließen in den Schulstandort Varel. „Diese hohe Investitionssumme wird die Schule toll nach vorne bringen“, sagte Ambrosy. Sie umfasse aber nicht die Außenstelle in Zetel. Dort werden laut eines Beschlusses des Kreistags ab dem kommenden Schuljahr keine neuen Fünftklässler mehr eingeschult. Aufgrund der Bauarbeiten an der Moltkestraße in Varel und dem dort entstehenden Platzmangel könnte dieser Beschluss aber ausgesetzt werden.

„Im Februar gibt es einen Schulausschuss, in dem eine etwaige Verlängerung der Außenstelle des LMG in Zetel auf der Tagesordnung steht sowie der notwendige Raumbedarf der Integrierten Gesamtschule in Zetel“, kündigte Landrat Sven Ambrosy an. „Sollte es zu einer Verlängerung der Außenstelle kommen, wird es für den Raumbedarf der IGS eine Lösung geben müssen, die nicht zu Lasten der IGS geht“, sagte Ambrosy weiter.

Dazu werden in der nächsten Woche Gespräche geführt. „Wichtig ist, dass es eine einvernehmliche Lösung zwischen dem Schulträger des LMG und der IGS gibt, die dem Schulstandort Zetel insgesamt nützt und positiv weiterentwickelt“, sagte Ambrosy.