• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

KSB Friesland stellt sich Herausforderungen

30.05.2014

Varel „Ihr seid diejenigen, die gerne Sport treiben, aber wenig Zeit dazu haben, weil ihr den Laden managt.“ Mit diesen Worten begrüßte die Bundestagsabgeordnete Karin Evers-Meyer als Ehrengast die Delegierten des Kreissportbundes (KSB) Friesland zum Kreissporttag 2014 im Vareler Tivoli und dankte allen für die ehrenamtlichen Aktivitäten.

Vielfältige Aufgaben

40152 Friesländer sind in 168 Vereinen mehr oder weniger sportlich aktiv. Zu den Aufgaben des KSB zählt unter anderem die Förderung und Entwicklung des Sports für alle, die Ausbildung von Übungsleitern sowie im Zusammenwirken mit Landkreis und Gemeinden die Förderung des Sportstättenbaus.

Sorge bereitet die seit Jahren sinkende Mitgliederentwicklung. Dies ist einerseits der Ausweitung des Unterrichts in den Ganztagsschulen geschuldet. „Die Schüler haben einfach keine Zeit mehr“, wie Hans-Dieter Werthschulte vom Landessportbund (LSB) berichtete. Andererseits verändert der demografische Wandel die Sportlandschaft. Mit den Schulen wird eine neu gestaltete Kooperation angestrebt. Das wäre ein Gewinn für die Kinder und Schulen durch gute Sportangebote – und gleichzeitig könnten die Vereine mehr Mitglieder bekommen.

Ergänzende Angebote

Die Veränderungen in der Altersstruktur verändern auch die Vereinsstrukturen. Viele Vereine bieten daher „Sport für Ältere“ und „Seniorensport“ an. Auch gesundheitsorientierte Sportangebote ergänzen mehr und mehr die traditionellen Angebote.

Der stellvertretende Landrat Bernd Pauluschke unterstrich die Wertschätzung des Landkreises für den Freizeitsport. Er berichtete, dass in den vergangenen zehn Jahren 100 Millionen Euro für die Erhaltung von Schulen und Sportstätten ausgegeben wurden. „Trotz aller notwendigen Sparmaßnahmen werden wir keine Abstriche bei der Jugendförderung machen“, betonte Pauluschke.

Während der Versammlung berichtete der Vorsitzende des KSB Friesland, Kai Langer, von positiven Gesprächen mit dem Landkreis zur Nutzung der kreiseigenen Sporthallen und der Erstellung sportpolitischer Richtlinien. Großen Dank richtete Langer an alle Verantwortlichen in den einzelnen Vereinen: „Ihr lebt das ehrenamtliche soziale Engagement vor. Das ist von unschätzbarem Wert und sorgt für ein pulsierendes Leben.“

Bei den Wahlen haben die Delegierten in Varel Kai Langer, Onno Folkers, Christiane Kaul, Jacob Heeren, Inse Wiechmann, Bernd Crudopf und Tomke Wiechmann in ihren Ämtern bestätigt. Beschlossen wurde eine neue Satzung des KSB Friesland sowie eine Beitragserhöhung.

Unter dem Motto „Sportbünde 2015“ soll die regionale Zusammenarbeit mit dem Stadtsportbund Wilhelmshaven und Kreissportbund Wittmund intensiviert werden. Dabei werden gemeinsame Themen, wie Bildung, Sportjugend, Organisations- und Sportentwicklung mit Leben und Aktivitäten gefüllt.

Vorbildlicher Einsatz

Für vorbildlichen ehrenamtlichen Einsatz konnte Bernd Crudopf vom KSB-Vorstand mehrere Mitglieder ehren. Die Silberne Ehrennadel erhielten Thomas Ney, Gerd Effmann, Jörg Auffarth und Uwe Plois. Mit der Goldenen Ehrennadel wurden Ute Hilbers, Lisa Kunst und Annegret Müller ausgezeichnet. Verabschiedet wurden Olaf Mertens (langjähriger Leiter des Ausbildungsbereichs Friesland, Wittmund, Wilhelmshaven) und der FSJ-ler Lars Hilbers.


Infos:   www.ksbfriesland.de 
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.