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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

ORTSENTWICKLUNG: Landrat wirbt für Hafen und Tourismus

19.04.2007

HOOKSIEL SPD-Ratsherr Dietrich Gabbey widersprach Sven Ambrosy: Fehler von vor 30 Jahren würden wiederholt.

Von Klaus Homola HOOKSIEL - Moderate Töne schlug Frieslands Landrat Sven Ambrosy an, als er in Hooksiel über die Entwicklungen in Wilhelmshaven berichtete: „Der Tourismus hat für uns die gleiche Funktion wie der Jade-Weser-Port und die Industrie für Wilhelmshaven“, sagte er und warb für gegenseitiges Verständnis.

Ambrosy, Moderator zwischen den Industrie- und den Tourismusmusvertretern, referierte in Hooksiel bei einer Info-Veranstaltung, zu der die SPD Hooksiel-Waddewarden eingeladen hatte – leider stieß die Veranstaltung auf kaum Resonanz außerhalb der Partei.

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„Auf jeden Fall muss sich der Hooksieler Tourismus und Freizeitsport weiterentwickeln können“, betonte der Landrat. Positiv wertete er, dass in Wilhelmshaven die Wertschöpfung durch den Tourismus angekommen sei.

Der Landrat stellte dem Forum den Stand der Gespräche vor. Da sei einmal der Hafen, der von vielen getragen werde, auch von den Wangerländern. Er warnte davor, dem Hafenbau die Schuld dafür zu geben, dass andere Projekte wie Pachtverträge für das Hooksmeer und die Schleuse sowie den Bau einer Mole und Buhne für den Sandfang am Badestrand in Hooksiel bisher nicht realisiert wurden. „Hier ist das Land in der Pflicht“, betonte Ambosy.

Als Zweites führte er die Erweiterungen bei INEOS an. Die Chemie halte einen Abstand von zwei Kilometern zum Tourismusbereich ein – „ein Miteinander muss gehen und die Hooksieler müssen damit leben“, forderte er. Knackpunkt sei das geplante Flüssiggasterminal von DFTG. Dem Unternehmen sei ein kompletter Ortswechsel nicht zuzumuten, so Ambrosy. „Immerhin wurde der Standort um 300 Meter zurückgenommen.“

Der Hooksieler Dietrich Gabbey widersprach: „Es kann nicht sein, dass DFTG sich auf den Standpunkt stellt, das sei ihr Gelände“, sagte Gabbey: „Schließlich ist genug Platz, um woanders zu bauen.“ Hier fehle die ergebnisoffene Diskussion, bemängelte er und erinnerte an den Baubeginn von ICI vor 30 Jahren. „Heute würden diese Anlagen weiter von Hooksiel entfernt errichtet werden“, sagte er und warnte davor, dass der gleiche Fehler jetzt wieder gemacht werde. Er begrüßte deshalb die Resolution des Rates gegen den zu nahen Bau zum Wangerland.

Gabbeys Befürchtungen versuchte Ambrosy mit dem Hinweis zu entkräften, dass die Genehmigungsverfahren sehr aufwendig seien und Erster Gemeinderat Manfred Meppen berichtete, dass die Planung von Industrieanlagen durch Rechtsexperten geprüft werden.

Eine dauerhafte Vertiefung des Hafens von Hooksiel forderte Kurdirektor Reinhard Thomssen. Auch die Anerkennung Hooksiels als Nordseebadeort stehe auf der Warteliste. Seine Sorge: „Wenn Hooksiel als touristischer Eingangsort zum Wangerland fällt, dann fällt der Tourismus.“

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