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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

„Landwirte tun ihr Bestes, um Straßen zu schonen“

23.10.2018
Betrifft: „Schwere Fahrzeuge sollen langsam fahren“, NWZ vom 13. Oktober

„Ich kann die Vorwürfe einfach nicht mehr ertragen: Permanent wird hauptsächlich die Landwirtschaft für die massiven Straßenschäden in Dörfern und Außenbereichen verantwortlich gemacht. In Bockhorn sind es in der Tat die Straßen mit moorigem Untergrund, die durch die diesjährigen Witterungsbedingungen besonders stark betroffen sind. So auch ein Teil der Dorfstraße in Bockhornerfeld, wo ich selber Ländereien bewirtschafte. Sinnvoll ist da nur ein Bodenaustausch. Denn es sind ja nicht nur die landwirtschaftlichen Fahrzeuge, die diese Straßen regelmäßig befahren, sondern auch die schweren Ver- und Entsorgungsfahrzeuge oder Schulbusse. Meist wurden diese Straßen in den 1950er bis 1970er Jahren unter Berücksichtigung der damaligen Belastung gebaut, und da waren diese großen Fahrzeuge noch gar nicht in dem Maß wie heute im Einsatz.

Entgegen der Meinung von Mirco Osterthun sind die Landwirte längst sensibel für das Straßenproblem und ignorieren es nicht. So setzen wir bei der Silageernte einen Zwischenwagen mehr als sonst ein, um das Gewicht besser zu verteilen, wir fahren umsichtig mit geringer Geschwindigkeit. Es ist ja bei den heutigen Strukturen der Landwirtschaft nicht möglich, die Ernte zum Beispiel mit Pferd und Wagen zu transportieren.

Klaus Böttcher behauptet in seinem Leserbrief, dass Klärschlamm (der in der ehemaligen Ziegelei in Bockhorn zwischengelagert werden soll) Bestandteile von Gülle sowie Gärreste aus Biogasanlagen enthält. Das ist so nicht richtig. Gülle sowie auch die Gärreste aus Biogasanlagen sind in geschlossene Kreisläufe integriert und werden direkt auf landwirtschaftliche Flächen ausgebracht.

Georg Janßen
Bockhorn

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