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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Stadt will schnelle Barrierefreiheit

30.01.2019

Langendamm Die Stadt Varel will in der Debatte um die Bahnsteigbrücke am Vareler Bahnhof möglichst schnell für eine barrierefreie Lösung sorgen. Das Thema steht in der nächsten Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Planung und Umweltschutz am Dienstag, 5. Februar, im Rathaus II, Zum Jadebusen 20 in Langendamm auf der Tagesordnung. Bereits am Tag nach der Ausschusssitzung findet die nächste Gesprächsrunde zwischen Stadt und Bahn in Hannover statt.

Die Deutsche Bahn plante bislang, die Bahnsteigbrücke am Bahnhof anzuheben, um die Gleise darunter mit einer elektrischen Oberleitung versehen zu können. Diese Variante sollte 2,6 Millionen Euro kosten, aber nur ein Unternehmer bot sich für vier Millionen an – zu teuer für die Bahn. Seitdem drängt sie auf Abriss und Neubau.

So einfach ist es aber nicht, weil die Brücke denkmalgeschützt ist. Nach Angaben der Stadt muss die Verwaltung in diesem Verfahren eine Stellungnahme abgeben. Die endgültige Entscheidung über einen Abriss trifft aber das Eisenbahnbundesamt. „Wirtschaftliche Unzumutbarkeit“ kann laut Stadtverwaltung kein Grund für einen Abriss sein, weil sich das Denkmal in öffentlicher Hand, bzw. einer ihr zugeordneten Gesellschaft – nämlich der Bahn AG – befindet. Ob der Erhalt der Brücke der Bahn zu teuer ist, spielt also keine Rolle.

Ein Abriss komme daher nur in Frage, wenn technisch nachgewiesen werden kann, dass es unmöglich ist, die Brücke um 80 Zentimeter anzuheben und die Oberleitung darunter zu verlegen. Im Übrigen kann auch die Stadt die Brücke nicht abreißen lassen. Zukunft Varel hatte einen entsprechenden Antrag gestellt. Die Verwaltung weist zudem darauf, dass die Barrierefreiheit am Bahnhof in keinem Zusammenhang mit dem Denkmalschutz steht.

Stadtplaner Olaf Freitag erklärte am Dienstag auf Nachfrage des „Gemeinnützigen“, dass eine Lösung für die Bahnsteigbrücke seitens der Stadt im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten „ergebnisoffen“ gesucht werde.

Christopher Hanraets Varel / Redaktion Friesland
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