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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Medizin: Leiden in der letzten Lebensphase vermeiden

26.11.2013

Varel Die Zimmer sind in freundlichen Farben und nicht in krankenhausweiß gestrichen, auf den Wänden im Flur prangt ein großes Blumenmotiv und der gemütliche Aufenthaltsraum mit kleiner Küche lädt zum Verweilen ein. Eine besondere Atmosphäre herrscht in der neu geschaffenen Station im zweiten Stock des Vareler Krankenhauses. Die Palliativstation hat kürzlich ihren Betrieb aufgenommen und wurde jetzt eingeweiht.

Auf diese Station kommen Menschen, die keine Heilung mehr zu erwarten haben. Es geht darum, Leiden in der letzten Lebensphase zu vermeiden oder erträglich zu machen. „Nicht Diagnose und Therapie stehen im Vordergrund, sondern die Beherrschung der Symptome eines Krankheitsgeschehens wie Schmerzen und Luftnot“, sagt Andreas Pieper, der als Palliativmediziner neben Dr. Guido Klein und Niko Tapken in der neuen Station tätig ist.

Patienten werden mit einer Einweisung vom Hausarzt zur Krisenintervention aufgenommen und von einem Team aus Ärzten, Pflegekräften, Physiotherapeuten und Sozialarbeitern betreut, bis ein stabiler Befindlichkeitszustand erreicht ist. Anschließend wird der Patient wieder nach Hause, in ein Hospiz oder eine Pflegeeinrichtung entlassen. In manchen Fällen, wenn das nicht möglich ist, werden Patienten und Angehörige intensiv im Sterbeprozess begleitet.

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Grundsätzlich steht die Palliativabteilung jedoch im Gegensatz zum Hospiz: „Hier findet keine Sterbebegleitung statt, sondern das Ziel ist die Stabilisierung“, sagt Dr. Guido Klein.

„Mit dieser Palliativeinrichtung wurde in Varel eine Lücke geschlossen“, sagt Andreas Pieper, „im ambulanten Bereich sind wir mit dem Palliativnetz und dem Hospizdienst gut versorgt, es fehlte noch eine stationäre Einrichtung“.

Nicht nur die räumliche Ausstattung unterscheidet sich von der anderer Stationen, auch die Ärzte und das Pflegepersonal wurden speziell ausgebildet, berichtet Pflegedienstleiterin Birgit Töben.

Realisiert werden konnte die Station durch finanzielle Unterstützung durch den Förderkreis des Vareler Krankenhauses und der Hans-Joachim -Hoffmann-Stiftung. Fördervereins-Vorsitzender Alfred Renze war ebenso zur Einweihung gekommen wie Jan Hoffmann als Vertreter der Hans-Joachim-Hoffmann-Stiftung. Sie hat es sich zum Ziel gesetzt, den Hospizgedanken und die Palliativmedizin zu unterstützen. Ihr Anliegen ist es, mehr sterbenskranken Menschen in der letzten Phase ihres Lebens die Möglichkeit einer fürsorglichen Begleitung zu geben.

Traute Börjes-Meinardus Varel / Redaktion Friesland
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