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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Wirtschaft: Lob für Innovationsfreude und Verantwortung

10.06.2013

Jever Es war ein rauschendes Fast: Edith und Theodor Wagner, Inhaber von Hase Lederwaren in Jever, feierten am Sonnabend mit mehreren hundert geladenen Gästen 75-jähriges Firmenbestehen. Als Ehrengast begrüßte Theo Wagner Bernd Albrecht Hase, Sohn des Firmengründers Karl Hase.

Mit einem launigen Rückblick auf die Firmengeschichte stimmte Geschäftsführer Marc Bankoley die Gäste auf die folgenden Grußworte ein. Gegründet wurde das Unternehmen 1937 in Danzig, wurde am Ende des Zweiten Weltkriegs nach Wilhelmshaven umgesiedelt und 1946 nach langwierigen Verhandlungen mit den Briten wiedereröffnet.

2004 zog die Hase Lederfabrik ins Gewerbegebiet Jever um und entwickelte sich zum weltweit tätigen Hersteller für Arbeitshandschuhe.

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Bankoleys Schwiegereltern sind beide alte „Hasen“ – so kennt der Geschäftsführer eine Menge Anekdoten aus der Firmengeschichte.

Jevers Bürgermeisterin Angela Dankwardt würdigte die inhabergeführte Firma als vorbildlich: Edith und Theo Wagner fühlten sich Jever, der Region und ihren Mitarbeitern verpflichtet. „Wir sind stolz, Hase in der Stadt zu haben“, sagte sie.

Landrat Sven Ambrosy nannte die Firma Hase eine „Perle unter den Unternehmen im Landkreis“. Es sei gut, wenn ein Kreis nicht nur ein großes Unternehmen habe, sagte er mit Blick auf den einstigen alleinigen großen Arbeitgeber Olympia-Werke. „Wir wissen heute, was wir an unseren kleinen und mittleren Unternehmen haben“, betonte er.

Als Hauptredner – „unser Topact des heutigen Abends“, so Bankoley – würdigte Wirtschaftsminister Olaf Lies (Sande) die Innovationsfreude der Wagners: Mit ihrer Vielfalt an Arbeitshandschuhen für jeden Zweck seien sie weltweit vorne mit dabei.

Er berichtete von den Unternehmungen des Landes, die Vermarktung des Jade-Weser-Ports in Wilhelmshaven besser aufzustellen: „Wir müssen das Henne-Ei-Problem durchbrechen und Umschlag generieren“, sagte Lies. Denn zurzeit gebe es keine Ladung, dadurch keine Schiffsbewegungen und deshalb laufe nur eine Linie den Tiefwasserhafen an. „Die Folge ist, dass wir keine Ladung haben.“ Es gelte, Schritt für Schritt Umschlag zu generieren, „damit der Hafen zu dem Erfolg wird, der er sein soll“.

Die Hase Lederfabrik würde gerne alle rund 500 Container pro Jahr über den Jade-Weser-Port umschlagen – bisher landeten erst neun Container direkt an. Theodor Wagner hatte deshalb die Politik aufgefordert, tätig zu werden (die NWZ  berichtete).


NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwz.tv/friesland 
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Melanie Hanz Redakteurin / Gesamtleitung Friesland
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